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Italien Wandern Infos

Wer in Italien wandern möchte, kann unter einem breiten Angebot an Natur- und Nationalparks wählen.
Wer in Italien wandern möchte, kann unter einem breiten Angebot an Natur- und Nationalparks wählen. © Pixabay/Gianni Crestani

Die Dolomiten, die Westalpen, der Appenin, Sizilien und Sardinien bieten fantastische Möglichkeiten, wenn du in Italien wandern gehen möchtest. Meine Infos.

Italien Wandern: Entdecke das Traumland zu Fuß

Schnür deine Wanderschuhe und begib dich auf ein unvergessliches Abenteuer in Italien! Von den schneebedeckten Gipfeln der Alpen über die azurblauen Küsten der Amalfiküste bis hin zur flirrenden Hitze der Vulkangebirge in Süditalien bietet Italien Wanderwege aller Schwierigkeitsstufen und Längen in atemberaubenden und enorm vielseitigen Landschaften sowie einzigartige Erlebnisse.

Schon zweimal ist Italien auf meiner Bucket List vertreten. Denn das Land hat so unfassbar viele und schöne Natur zu bieten, die nur darauf wartet, von dir zu Fuß entdeckt zu werden. In meinen Italien Wandern Infos habe ich dir die wichtigsten Basics dazu zusammengestellt und außerdem findest du natürlich alle meine Tourenberichte, denn ich war schon sehr oft in Italien wandern.

Für uns Bergwanderer steht ja zunächst einmal immer die Höhe im Vordergrund. Die zwei Hochgebirgszüge, die Alpen und der Appenin, sind daher auch sicher die Hauptanziehungspunkte für Bergsportler. Hier fällt mediterranes Klima mit traumhafter Hochgebirgskulisse zusammen.

Doch als gebirgiges Mittelmeer-Land wird ganz Italien von Bergen dominiert, und so gibt es über Alpen und Appenin hinaus noch unzählige Möglichkeiten, in Italien wandern zu gehen. Die zwei großen Inseln Sizilien und Sardinien werden von Mittelgebirgen durchzogen und so ergeben sich auch dort zahlreiche Möglichkeiten für Bergtouren mit Meerblick.

Die Alpen: Dolomiten und italienische Westalpen

Die prominenteste Bergregion Italiens und damit die naheliegendste Option, in Italien wandern zu gehen, ist natürlich der Alpenhauptkamm, der sich an der gesamten nördlichen Grenze Italiens entlang zieht. Fast alle der höchsten Berggipfel der Alpen, und damit die prominentesten wie das Matterhorn, der Mont Blanc und die Dufourspitze, liegen an dieser Grenzlinie. Der höchste Gipfel auf italienischem Staatsgebiet ist das Nordend (4.609 m), das sich immerhin noch zu den Viertausendern zählen darf.

Damit findet sich in Italien nicht nur eine der schönsten Hochgebirgslandschaften der Welt, sondern sie ist auch noch vom Wetter verwöhnt. Denn südlich des Alpenhauptkamms wird das Klima schon deutlich vom Mittelmeer beeinflusst und ist damit milder und sonniger – allerdings kann es besonders im Spätsommer zu heftigsten Gewittern kommen.

Um hier zu wandern, bieten allem voran die Weitwanderwege gute Ausgangspunkte, da sie mit einer guten bergtouristischen Infrastruktur einher gehen und die Nationalparks der italienischen Alpen gut erschließen. Sie bieten sich auch abschnittsweise für kurze Wanderungen an. Die bekanntesten sind die zehn Dolomiten-Höhenwege und die Grande Traversata delle Alpi, die als Westalpen-Durchquerung bis ans Mittelmeer führt.

Apennin, Sizilien, Sardinien

Der Apennin zieht sich einmal über den gesamten italienischen Stiefel und die größte italienische Insel Sizilien und teilt sich in diverse Untergebirge auf wie die Abruzzen oder das Sila mit diversen kleinen Nationalparks. Damit findest du, egal wo du dich in Italien befindest, immer eine Möglichkeit, einen Abstecher in die Berge zu machen. So kannst du in Italien wandern gehen und das gut mit Städtetrips oder Strandurlaub kombinieren. Im Norden eher hochalpin bis knapp 3.000 m, ist er im Süden eher ein Mittelgebirge mit entsprechend einfacheren Wandermöglichkeiten.

Trotz seiner Dominanz für das italienische Landschaftsbild kann der Apennin als Wanderdestination eher noch den Geheimtipps zugeordnet werden. Dabei lässt sich hier zu einem großen Teil sogar ganzjährig wandern, dank des nach Süden immer milderen italienischen Klimas. Nur die Regionen bei den prominenten, weil noch aktiven Vulkanen Etna und Vesuv sind absolute Tourismus-Hotspots, als Wanderziele aber wiederum dringend nicht zu empfehlen.

Sardinien, die zweitgrößte italienische Insel, ist zu einem großen Teil von schroffen Gebirgszügen diverser Mittelgebirge mit eindrucksvollen Hochebenen, Steilküste, Schluchten und Buchten überzogen. Leider gibt es keinen guten Weitwanderweg, aber Inselurlauber können ihren Badeurlaub mit beeindruckenden Tagestouren kombinieren und finden hier drei Jahreszeiten mit Wanderwetter vor – wobei es im Sommer allerdings brutal heiß wird.

In Italien wandern: Meine bisherigen Touren

Blick vom Monte Zoccolaro auf den Ätna

Monte Zoccolaro

Blick vom Monte Veneretta auf den Ätna

Monte Veneretta

Wolkenverhangenes Gipfelplateau des Monte Cerreto

Monte Cerreto

Blick vom Col de Traversette auf die Pian del Re, das Ziel des Hannibal Trek

Hannibal Trek Alpenüberquerung

Gipfelkreuz des Monte Losetta

Monte Losetta

Dolomiten-Höhenweg #4

Dolomiten-Höhenweg #4

Alle meine Touren im Überblick

Häufig gestellte Fragen zum Wandern in Italien

Welche Regionen in Italien eignen sich am besten zum Wandern?

Amalfiküste: Die Amalfiküste im Süden Italiens bietet atemberaubende Ausblicke auf das Mittelmeer und charmante Küstenorte. Hier kannst du auch einsame Gipfel wie den Monte Cerreto besteigen.
Cinque Terre: Die Cinque Terre an der ligurischen Küste ist bekannt für ihre fünf malerischen Dörfer, die durch Wanderwege miteinander verbunden sind.
Dolomiten: Im Norden Italiens bieten die Dolomiten atemberaubende Bergpanoramen, kristallklare Seen und gemütliche Berghütten. Auf Höhenwegen von sehr einfachem bis zu extrem anspruchsvollem Niveau kannst du hier an der Alpensüdseite mit Schönwettergarantie nach Herzenslust bergwandern und bergsteigen.
Sardinien: Die wilde und zerklüftete Landschaft Sardiniens bietet Wanderwege für alle Schwierigkeitsstufen, von einfachen Küstenwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergbesteigungen, mit einsamen Badebuchten und Wildpferden.
Sizilien: In der wilden Gebirgslandschaft des aktiven Vulkans Ätna kannst du einsame Touren mit Blick über das Valle del Bove wie auf den Monte Zoccolaro machen, sowie die Mittelmeerblicke genießen und geschichtsträchtige Orte wie Taormina mit einer Wanderung kombinieren.
Toskana: Die sanften Hügel der Toskana, gespickt mit mittelalterlichen Dörfern und Weinbergen, laden zu gemütlichen Wanderungen ein.

Ist in Italien Wildcamping erlaubt?

Das Wildcamping im Rahmen von Bergtouren ist in Italien genauso wie jede andere Form des Wildcampings fast überall strengstens verboten. Eine Möglichkeit für ein einsameres Bergerleben als in überfüllten Berghütten sind sogenannte Biwakschachteln, wenn du in Italien wandern gehen willst. Diese einfachen Verschläge dienen als Wetterschutz und sind an vielen Orten in den italienischen Alpen zu finden.

Was ist die beste Jahreszeit zum Wandern in Italien?

Frühling (April – Mai): Das Wetter ist mild und die Natur erwacht zum Leben. Der Frühling ist eine sehr gute Zeit, um in Italien wandern zu gehen.
Herbst (September – Oktober): Die Temperaturen sind angenehm warm und die Wanderwege sind weniger frequentiert. Das Mittelmeer ist noch warm genug zum Baden.
Sommer (Juni – August): In den Sommermonaten kann es in Italien heiß und trocken sein. Achte darauf, ausreichend Wasser mitzunehmen und die Wanderungen in den frühen Morgenstunden oder am Abend zu unternehmen. Berghütten sind überfüllt.
Winter (November – März): In den Wintermonaten können die Berge schneebedeckt sein und einige Wanderwege sind geschlossen.