Abel Tasman Coast Track

Der Abel Tasman Coast Track ist einer der “Great Walks” Neuseelands an der sonnenverwöhnten Nordküste der Südinsel. Be ready for paradise!

Anatakapau Bay, Abel Tasman Coast Track
© gipfelwelt.net

Der Track wird im Rother Wanderführer Neuseeland vorgestellt, den wir auf unserer Neuseelandreise dabei hatten. Man kann den gesamten Wen in vier Tagen begehen mit Übernachtung in Selbstversorgerhütten oder im Zelt. Wir wollten zumindest mal den Anfang erkunden, weil wir nicht so viel unserer knapp bemessenen Zeit investieren wollten – und auch weil ich mir nicht sicher war, ob ich vier Tage lang an der Küste entlang laufen mag.

Start vom Wai Nui Car Park

Der Abel Tasman Nationalpark lässt sich nur zu Fuß besuchen – von den drei Besucherparkplätzen aus, oder indem man sich mit dem Wassertaxi an der Küste absetzen lässt. Der Empfehlung eines Locals folgend fuhren wir zum Wai Nui Car Park am Nordende des Abel Tasman Coast Tracks. Der andere Car Park im Norden ist deutlich aufwändiger zu erreichen und von Süden her ist es für einen Tagesausflug zu lange zu laufen, bis man im tollen Teil des Parks ist.

 

ABel Tasman Coast Track
© gipfelwelt.net

Nach der abenteuerlichen Fahrt über Schotterpiste ging es direkt hinter dem Parkplatz in lichten Regenwald hinein auf gemütlichem Weg. Für den sine meines Erachtens keine Wanderschuhe erforderlich (ich hatte meine Reiseschuhe an). Schon hier, obgleich es noch nicht der offizielle Teil des Abel Tasman Coast Track ist, waren auch viele andere Wanderer in beide Richtungen unterwegs.

Über ein paar Hügel gelangten wir nach einer guten Stunde zur Whariwharangi Hut. Kurz dahinter erwartete uns die erste Bucht mit Paradiesstrand, so schön und von unberührtem Anschein, dass es sprachlos machte.

In abermals etwa einer Stunde über einen weiteren Hügel ging es zur Mutton Cove, wo wir die Mittagsrast einlegten. Erneut empfing uns ein Strand von solch perfekter Schönheit, dass es wirklich kaum zu glauben war. Es war einer dieser Momente, in denen die Zeit still steht. Trotz des stark frequentierten Wanderweges hatten wir den Strand eine ganze Weile für uns.

Lässt sich das noch toppen?

Ja.

Besuch der Seehunde

Als wir zu den Felsen rechts des Strandes liefen, entdeckten wir einige Seehunde, die es sich in der warmen Nachmittagssonne gemütlich gemacht haben. Es interessierte sie gar nicht, dass wir direkt vor ihnen standen. Sie tummelten sich seelenruhig auf den Felsen und sprangen gelegentlich ins Wasser, um sich abzukühlen.

Verdammte Hacke, wäre doch gern weiter gelaufen, mit meinem Zelt, und ein paar Tage im Park geblieben.

Für uns ging es gemütlich in zwei Stunden zurück und bevor wir uns wieder ins Auto setzten, statteten wir noch der kleinen Landzunge in der Wainui Bay einen Besuch ab.

 

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