
Die kuschlige und leichte Norrona Falketind Warm1 Active Jacket bring dich gut durch die Übergangszeit. Sie bewährt sich aber im Test als schöne Alltagsjacke.
Inhalt
Kuschliges Leichtgewicht
Als bekennender Fan von Norrona-Jacken habe ich momentan die Norrona Falketind Alpha120 Zip Hood als Isolationsjacke auf meiner Ultraleicht-Trekking-Packliste. Die Jacken vereinen eine sehr hohe Funktionalität und Langlebigkeit mit sehr niedrigem Gewicht. Außerdem ist es einer der wenigen Hersteller, der die Ärmel lang genug macht für schlaksige Herren wie mich.
Der größte Downer sind allerdings die hohen Preise in Richtung 200 Euro, die der Hersteller dafür aufruft. Leider gibt es auch nur wenige Jacken fest im Sortiment, sodass sich Modelle und Namen jährlich größtenteils ändern. Einen mehr oder weniger festen Platz im Sortiment hat aber die „Warm1„, die aktuell unter dem Namen Norrona Falketind Warm1 Active Jacket erschienen ist. Da es sie also schon seit ein paar Generationen gibt, erhöht das die Chancen, ein reduziertes Exemplar zu finden.
Die Norrona Falketind Warm1 Active Jacket besteht aus zwei Materialien, wie auch schon gut an der Optik zu erkennen:
- isolierendes Fleece-Polyester an Rumpf und Armen in Teddy-Fleece-Optik
- dehnbares Polyester-Elastan-Gemisch an Seiten, Unterarmen, Saum, Bündchen und Kragen
In meiner Größe M kommt sie auf 230 Gramm. Damit ist sie nicht so leicht wie die Norrona Lyngen Alpha90, die ich vor einiger Zeit getestet habe, aber um einiges wärmender und kuschliger. Und für eine vollwertige Fleece-Jacke ist das ein extrem geringes Gewicht, das sich durchaus schon im Ultraleicht-Trekking-Bereich abspielt.
Zwei Zonen und viel Komfort

Die im Body-Mapping-Prinzip gefertigte Ausstattung mit wärmendem Fleece macht die Norrona Falketind Warm1 Active Jacket sehr geeignet für Einsätze beim Bergsport. Denn es vermeidet Hitzestau an den Zonen mit Schweißdrüsen, und spendet wohlige Wärme an den Stellen, die schneller auskühlen.
Die zweite Zone mit dehnbarem Elastan unterstützt die Bewegungsfreude der Jacke, sodass sie sich beim Sport sehr gut macht.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Jacken mit Body-Mapping-Besatz wurde der Teddy-Fleece so üppig angebracht, dass ich im Test die Isolationskraft auch bei wenig bis keiner körperlicher Aktivität als super ausreichend empfinde. Interessant: Norrona verwendet hier mal kein Marken-Fleece von Polartec, sondern produziert dieses selber. Der Wärmeleistung tut dies keinen Abbruch und die Wärmeentwicklung ist trotz des luftigen Oberstoffs sehr zufriedenstellend.
Dennoch ist „Warm1“ auch als Kategorisierung zu verstehen: Es ist in der Markenwelt die niedrigste Isolationsstufe. Somit eignet sich die Norrona Falketind Warm1 Active Jacket am besten für die Übergangszeit und kommt bei frostigen Temperaturen an ein Limit. Aufgrund des schlichten Designs mit kaum erkennbarem Markenschriftzug finde ich sie für die Stadt ein taugliches Material und sie hilft hochfunktional durch das nasskalte Klima im Frühling und Herbst.
Unauffällige Daumenschlaufen und auffälliges Taschenfutter

Für ein kleines Extra an Wärme sorgen Daumenschlaufen, die so dezent eingebracht wurden, dass sie beim normalen Tragen der Norrona Falketind Warm1 Active Jacket kaum zu erkennen sind. An Dezenz mangelt es hingegen dem Innenmaterial der Taschen, das aus unerfindlichen Gründen in einem anderen Farbton als das Hauptmaterial gehalten wurde.
Testergebnis auf einen Blick
Mittelleicht, mittelwarm, schlichtes Design und toller kuschliger Besatz machen die Norrona Falketind Warm1 Active Jacket für mich zu einem tollen Teil für herausfordernde klimatische Bedingungen in der Stadt und beim Sport in der Übergangszeit. Für das Hochgebirge finde ich sie allerdings nicht warm genug und habe da auch immer gern eine Kapuze dran. Sie ist aber eine sehr angenehm zu tragende, luftige Wohlfühljacke, die mich in Zukunft sicher sehr oft im Alltag begleiten wird, wenn ich Bedarf nach einer wärmespendenden Jacke habe, die trotzdem schön leicht ist.
Beitrag zuletzt aktualisiert am 20.03.2026 von Raffaele





