Klettersteig

Ende von einem leichten Klettersteigs
Ende von einem leichten Klettersteig in den Dolomiten © gipfelwelt.net

Ein Klettersteig, auch: Via Ferrata (Eisenweg) ist eine felsige Passage auf einem Wanderweg, deren Überwindung durch Stahlseile, Eisenstifte, Stahlleitern und andere Befestigungen erleichert wird.

Er ist mit Tourengepäck und festem Schuhwerk, und zumindest in den unteren Schwierigkeitsgraden A, B ohne spezifische Klettererfahrung passierbar. Natürlich ist entsprechende Schwindelfreiheit Voraussetzung. Er erfordert außerden die Zuhilfenahme der Hände. Daher wird es ohne Handschuhe schnell unangenehm. Außerdem ist in den meisten Fällen ein Schutzhelm und eine Selbstsicherung mit einem Klettersteigset anzuraten.

Klettersteige sind eine Steigerung des hochalpinen Wandererlebnisses

Steige führen meist durch besonders eindrucksvolle Bergmassive und Steilwände mit entsprechenden grandiosen Ausblicken. Ohne Eisenbefestigungen wäre es als normaler Wanderer nicht möglich, diese Steilwände zu queren. Daher hat sich ihre Begehung neben ihrem eigentlichen Ansinnen, schwierige Passagen auf Touren überhaupt erst passierbar zu machen, als ‘eigenständige Disziplin’ entwickelt.

Die Bewertung der Schwierigkeit eines Steigs erfolgt meist mit den Buchstaben A (einfach) bis E (extrem schwierig). Dabei wird ein Steig in Abschnitte mit unterschiedlichen Graden unterteilt.

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