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Höhenprofil

Höhenprofile einer ViewRanger Karte © gipfelwelt.net
Höhenprofile einer ViewRanger Karte © gipfelwelt.net

Ob es beim Wandern viel bergauf und bergab geht oder ob man eher immer auf einer Höhe bleibt, das verrät das Höhenprofil einer Strecke. Die Definition.

Man kann das Höhenprofil über die Höhenlinien der Wanderkarte selbst ausfindig machen. Der Wanderführer gibt auch an, wie viele Höhenmeter im Aufstieg↑ und im Abstieg↓ auf einer Wanderung bzw. Etappe überwunden werden müssen. Viele Wanderführer bieten eine grafisches Höhenprofil, so dass man gleich sehen kann, wie sich die Höhenmeter auf die Tour verteilen: Wirds nur ein steiler Aufstieg, und den Rest des Tages gehts gemächlich weiter? Oder gilt es, Kräfte zu sparen?

Die zusammengezählten Höhenmeter für Aufstieg und Abstieg, die an einem Tag bewältigt werden, spiegeln sich in diesem Begriff wieder. Sie sind für Bergwanderer ein wichtiger Indikator dafür, wie anstrengend eine Tour ist. Im Aufstieg kosten sie nicht nur Kraft, besonders wenn man viel Gepäck tragen muss, sondern auch Zeit. Im Abstieg lassen sie sich zwar zügiger überwinden, kosten aber  Konzentration und Ausdauer, da man hier wegen Sturzgefahr mehr aufpassen muss.

Ganz grob lässt sich sagen: Alles bis 500 Höhenmeter pro Tag stellt für einen fitten Menschen mit einem üblichen Tourenrucksack unter 10 kg im Normalfall keine besondere Herausforderung dar. Ab über 1.000 Höhenmetern wird es herausfordernd.

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