Baumgrenze

Die Baumgrenze ist die Höhe, oberhalb derer keine Bäume mehr vorkommen. Hier ist das Klima zu unwirtlich. Dies ist dann der Fall, wenn die Jahresdurchschnittstemperaturen um den Nullpunkt liegen. Außerdem spielen spezifische örtliche Gegebenheiten wie die Hangneigung eine Rolle.

Die durchschnittliche Baumgrenze der verschiedenen Gebirge ist von den regionalen klimatischen Bedingungen abhängig und variiert dementsprechend stark. In den Zentralalpen liegt sie bei 2.100 m, auf dem südamerikanischen Feuerland-Inseln schon bei 300 m. Im Himalaya hingegen sind noch bis zu einer Höhe von 4.400 m Bäume zu finden.

Für Tourenbeschreibungen ist die Baumgrenze wichtig, weil sie die tatsächliche Höhe eines Gebirges relativiert und einen Hinweis auf das Herrschen extremer Wetterbedingungen – nicht selten mit Vergletscherungen – gibt.

Das ist ein Eintrag aus meinem Bergsteiger-Glossar

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