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Hoch (Wetter)

Ein Hoch sorgt für einen wolkenfreien Himmel
Ein Hoch sorgt für einen wolkenfreien Himmel © gipfelwelt.net

Ein Hoch oder Hochdruckgebiet ist eine Luftmasse mit hohem Luftdruck, wird auf Wetterkarten mit H gekennzeichnet und bringt wolkenloses Wetter. Die Definition.

Beim Bergwandern und allgemein beim Bergsport bist du vollständig vom Wetter abhängig. Dir bleibt gar nichts anderes übrig, als deine Aktivitäten voll und ganz danach auszurichten – nicht nur für ein schönes Bergerlebnis, sondern auch aus Sicherheitsgründen.

Was das Wetter am meisten beeinflusst, sind die Großwetterlagen. Sie resultieren aus großräumigen Luftmassen, die in Relation zu den benachbarten Luftmassen einen hohen oder niedrigen Luftdruck haben. Auf Wetterkarten werden die Luftmassen entsprechend mit H und T gekennzeichnet und erhalten Namen.

Diese Hochdruckgebiete und Tiefdruckgebiete entstehen durch verschiedene Wetterereignisse und dominieren für eine gewisse Zeit das Wettergeschehen und auch die Windströmungen in einer Region.

Positiver Einfluss des Hochs auf das Wetter

Hochs bringen fast immer klares, wolkenloses Wetter ohne Niederschlag. Denn sie entstehen durch absinkende Luft, die sich bei diesem Vorgang erwärmt. Die warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit, und löst so vorhandene Wolken auf. Der höhere Luftdruck entsteht durch kältere Luftmassen, die darüber liegen.

Im Sommer sorgt das auch für wärmeres Wetter, da durch den wolkenfreien Himmel die Sonne ungehindert scheinen kann. Im Winter hingegen hat es den gegenteiligen Effekt, denn Wärme steigt bekanntlich auf und kann durch den wolkenfreien Himmel frei abziehen. Es wird also sonniger, aber gleichzeitig auch kälter.

Ein Hoch wird vom Wind umströmt, man bezeichnet es daher auch als Antizyklon. Auf der Nordhalbkugel bewegt sich seine Luftmasse im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn.

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