Bergnot

Rettungshubschrauber der Bergwacht für in Bergnot Geratene
Rettungshubschrauber der Bergwacht für in Bergnot Geratene © Pixabay/Hans Braxmeier

“Bergnot” ist die Bezeichnung dafür, wenn man im Gebirge in bedrohliche Situationen gelangt, die eine Bergung durch die Bergwacht erforderlich machen.

Es reicht schon ein verstauchter Knöchel aus, und eine alpine Unternehmung muss abgebrochen werden. Auch Erschöpfung, ein Sonnenstich oder Verletzungen können verhindern, dass man das Tagesziel erreicht. Daneben sind auch heftige Wetterumschwünge wie plötzliche Gewitter ein Risikofaktor, der Wanderer in Bergnot bringen kann.

Die meisten Länder mit Hochgebirgsregionen haben für solche Fälle eine Bergwacht. Helikopter und entsprechend geschultes Personal können in Bergnot geratene Personen bergen. Die Kosten dafür sind selbst zu tragen. Über eine private Unfallversicherung sind sie je nach Konditionen gedeckt.

Die Bergwacht hat spezielle Notrufnummern. Aber auch unter der europaweit gültigen 112 bzw. der Notrufnummer des jeweiligen Landes kann Hilfe angefordert werden.

Alpines Notsignal bei Bergnot

Ist ein telefonischer Notruf nicht möglich, muss man versuchen, mit dem alpinen Notsignal Aufmerksamkeit zu erlangen: Optisch oder akustisch sechs Signale pro Minute, eine Minute Pause. Beantwortung des Notsignals erfolgt mit drei Signalen pro Minute, eine Minute Pause.

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