UPF

Je höher der UPF, desto besser schützt Kleidung vor der Sonnenstrahlung.
Je höher der UPF, desto besser schützt Kleidung vor der Sonnenstrahlung. © gipfelwelt.net

Der Ultralight Protection Factor (UPF) gibt an, um wieviel die natürliche Eigenschutzzeit der Haut vor schädlicher ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung) des Sonnenlichts durch ein Bekleidungsstück verlängert wird.

Hautschäden durch UV-Strahlung erhöhen bekanntermaßen die Gefahr der Entstehung von Hautkrebs. Deswegen ist besonders bei langen Aufenthalten im Freien auf ausreichenden Schutz der Haut durch Kleidung zu achten. Wenn Hersteller bei der Kleidung einen Sonnenschutzfaktor ausweisen, müssen sie diese einer entsprechenden Testung unterzogen haben, sodass die Angabe auch verlässlich ist.

Hoher UPF alleine reicht nicht

Der Sonnenschutzfaktor multipliziert den Eigenschutz der Haut. UPF 50 bedeutet also, dass man sich mit dem Schutz des Textils 50 mal länger in der Sonne aufhalten kann als mit unbedeckter Haut. Dabei sind zwei wichtige Punkte zu beachten: Die individuelle Eigenschutzzeit, für deren Dauer ein Mensch sich pro Tag der UV-Strahlung aussetzen kann, ohne Schäden wie Sonnenbrand und Pigmentierungen davonzutragen, hängt sowohl vom Hauttyp, al auch von der Intensität der UV-Strahlung ab. Je heller die Haut, desto empfindlicher ist sie. Je näher am Äquator und je höher über dem Meeresspiegel man sich befindet, desto intensiver ist die UV-Strahlung.

Grundsätzlich schützt jedes Kleidungsstück vor der Sonnenstrahlung, je dichter gewoben, umso besser. Es gibt allerdings große Unterschiede bei den Materialien. Kunstfasern schützen besser als natürliche Fasern vor der UV-Strahlung. Verlässlichen Schutz bietet die Kleidung aber nur, wenn das entsprechend ausgewiesen ist.

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