
Für die Straße konzipiert, überzeugen die ultraleichten Nike Pegasus 41 GTX Laufschuhe im Test mit toller Dämpfung. Die Einsatzmöglichkeiten sind aber begrenzt.
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Die Nike Pegasus 41 GTX sind Meister des Asphalts

Neben Adidas ist seit einigen Jahren auch Nike meine Stammmarke, wenn es um Schuhe für Outdoor-Aktivitäten jeglicher Art geht. Denn beide Marken haben wasserdichte, rutschfeste, hervorragend gedämpfte und je nach Modell sogar bergtauglich ausgerüstete Schuhe fest im Sortiment. Und beide kriegen das ganz gut hin, die meisten ihrer Modelle nicht so krass nach Outdoor aussehen zu lassen.
So bin ich jetzt auf die neuen Nike Pegasus 41 GTX gestoßen und habe sie einem Test unterzogen. Die Pegasus-Reihe ist bei Nike schon länger im Programm und richtet sich offenbar vorrangig an Straßenläufer. Ich hatte aber auch schon die Nike Pegasus Trail getestet, die wiederum für das Trailrunning ausgelegt sind. Bei den Nike Pegasus 41 GTX Laufschuhen hingegen ruft alles nach Asphalt, angefangen bei der schmalen Passform ohne störende Ausstattungsmerkmale beim Metern auf der Straße.
Das zeigt sich schon beim ersten Tragen: Die Schuhe sitzen straff am Fuß, sind aber gleichzeitig flexibel genug, um nicht unbequem zu sein.
Top bei Gewicht, Dämpfung und Wasserschutz
Der cleane Look dieser Straßenlaufschuhe wird komplettiert durch reflektierende Details für erhöhte Sicherheit in der Dämmerung. Dafür, dass die Schuhe fast kein Material haben, ist das Gewicht mit 726 Gramm/Paar in Größe 45 eher hoch. Die viel robusteren Nike Pegasus Trail 4 wiegen über 80 Gramm weniger. Vergleicht man das jedoch generell mit ähnlich gut ausgestatteten Outdoor-Schuhen, darf das Gewicht wiederum als sehr niedrig gelten und ich würde sie dem Ultraleicht-Bereich zuschreiben.
Denn die Ausstattungsmerkmale der Nike Pegasus 41 GTX bieten alles, was du für sehr lange Strecken bei allen Jahreszeiten benötigst: Vor allem die Dämpfung ist ein Träumchen. Sie besteht aus zwei Schaumstofflagen in der Mittelsohle und im Unterschuh, die bei Nike die albernen Namen ReactX und ZoomX haben. Sie spricht sehr direkt an und ist damit ideal für schnelles Fortbewegen auf festem glattem Untergrund wie Asphalt. Gleichzeitig sorgt sie für Ermüdungsarmut der Gelenke.
Umhüllt wird dein Fuß von der altbewährten Gore-Tex-Membran, sodass du dir über Nässe keine Gedanken machen musst. Bei diesem Modell erspart uns der Hersteller auch hässliche Gore-Tex-Schriftzüge, es gibt nur das standardmäßige schwarze Zettelchen an der Seite.
Einschränkungen beim Einsatzfeld

Die sogenannte Storm-Tread-Außensohle bietet eine sehr hohe Rutschfestigkeit, doch auch beim Test des Nike Pegasus 41 GTX komme ich erneut zum Ergebnis, dass sie hinter der von Adidas verwendeten Continental-Sohle oder dem Marktführer Vibram für outdoortaugliche Schuhsohlen schon um Einiges zurück liegt. Zu glatter Untergrund bei Nässe, etwa Metall wie bei Gullideckeln oder mit Schnee, Eis oder Laub bedeckter Asphalt (das ist momentan natürlich nicht der Fall, durfte ich aber bei meinen anderen Nike-Tests im Herbst und Winter erfahren) komm die Storm Tread sehr ans Limit, was die Rutschfestigkeit angeht.
Des Weiteren kannst du auch jegliche Art von Stoßschutz und erst recht Geröllschutz bei den Nike Pegasus 41 GTX vergessen. Das Plastikzüngchen an der Schuhspitze ist die einzige diesbezügliche Vorrichtung und damit ein Scherz. Also verwende die Schuhe bitte nur auf Asphalt und sieh dich vor, was Steine etc. angeht.
Gegen jeglichen Einsatz abseits der Straße spricht auch das eher empfindliche und sehr dünne Obermaterial aus Mesh. Sehr schön gestaltet, keine Frage, und im Büro kannst du dich damit jederzeit sehen lassen. Die Berge oder die Offroad-Pisten werden es dir aber im Handumdrehen vernichten.
Testergebnis auf einen Blick
Die Nike Pegasus 41 GTX Schuhe haben im Test gezeigt, dass sie geboren sind, um dich bei jedem Wetter und über jede Distanz auf der Straße zu begleiten. Das geringe Gewicht und die gute Passform in Kombination mit der toll ansprechenden Dämpfung ermöglichen stundenlangen Tragekomfort. Mit dem cleanen Look kannst du sie auch auf Arbeit oder in der Freizeit überall hin ausführen. Für Offroad-Abenteuer sind sie jedoch viel zu empfindlich und es fehlt der Schutz vor Geröll.
Beitrag zuletzt aktualisiert am 23.07.2026 von Raffaele





