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Canyon

Zion Canyon, Utah
Zion Canyon, Utah © Pixabay/Frank Ravizza

Ein Canyon ist eine Felsschlucht, die durch einen Fluss in ein Plateau gegraben wurde. Das Phänomen tritt besonders bei trockenen Klimata auf. Die Definition.

Die Gesteinsformationen der Gebirge mit ihren Schluchten sind im Wesentlichen von Wasser gebildet worden. Regen, Schnee, Gletscher und vor allem auch Flüsse haben über die Jahrtausende das Gesicht des Gebirges geprägt. Je nach Gesteinsart und klimatischen Bedingungen kommt es dabei zu typischen Phänomenen. Mit dem Begriff des Canyons wird eines davon beschrieben. Es handelt sich dabei um eine besondere Klamm. Das optische Merkmal sind die wie eingefräst wirkenden scharfen Linien an der Steilwand einer Felsschlucht.

Canyons sind in Hochebenen entstanden

Er ist entstanden, weil sich ein Flusslauf tief in ein Hochplateau gegraben hat. Die wie Klippen herausragenden scharfen Kanten bestehen aus härteren Gesteinsschichten, die nicht so stark ausgewaschen wurden wie die weicheren Gesteinsschichten. Das Phänomen tritt vor allem in trockenen Gegenden auf, weil hier die Rillen nicht so sehr durch Niederschlag ausgewaschen werden.

Neben den weltberühmten Canyons in den USA und Asien sind auf der ganzen Welt solche Hochebenen zu finden. In Europa beispielsweise in den Pyrenäen im Nationalpark Ordesa y Monte Perdido oder in den französischen Voralpen die Verdon-Schlucht.

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