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Bruch

Typisches Landschaftsbild im Oderbruch
Typisches Landschaftsbild im Oderbruch © gipfelwelt.net

Als Bruch oder Bruchlandschaft wird per Definition in der Natur ein Feuchtgebiet mit Sümpfen in Flussniederungen und/oder Mooren und ihren Biotopen bezeichnet.

Feuchtgebiete mit stehendem Wasser sind gerade in unserer regenreichen Klimazone allerorten zu finden. Wenn sie durch Flüsse gespeist werden, spricht man von Sumpfgebieten, die sehr häufig in Auen vorkommen. Werden sie nicht von Flüssen bewässert, sondern durch Niederschlag oder aus dem Boden austretendes Grundwasser, handelt es sich um Moorlandschaft. Während Sümpfe je nach Flussstand auch gelegentlich austrocknen können, unterliegen Moore einer dauerhaften Wassersättigung.

Die Biotope, die solche schlammigen Böden herausgebildet haben, geben ein sehr typisches Landschaftsbild ab. Gebüsch, Weiden und Bäume wachsen neben und auch im stehenden Wasser und haben sich bestens an die Nässe angepasst.

Bedeutung für die Naherholung

Viele dieser Biotope sind Naherholungsgebiete und bieten viele Möglichkeiten für das Wandern, Radfahren und andere Outdoor-Aktivitäten.

Das oft mystische Landschaftsbild mit viel Nebel und die Weitläufigkeit der vom Wasser geprägten Landschaften, die gleichzeitig wegen der Dauernässe eher unattraktiv für Besiedlungen sind, machen auch einen großen Reiz aus.

So ist beispielsweise das Oderbruch an der deutsch-polnischen Grenze, durch das der Oder-Neiße-Radweg verläuft, ein fantastisches Naherholungsziel für Hauptstädter.

Bruch taucht häufig in Ortsbezeichnungen auf

Gegenden, in denen sich Bruchlandschaften und -wälder finden, sind gerade in Deutschland sehr häufig zu finden. Das spiegelt sich auch in der Namensgebung von Ortschaften wieder. Dort taucht der Begriff oder eine seiner vielen Varianten wie -broich oder -brook in der Namensgebung auf. Die Stadt Grevenbroich ist sicher das bekannteste Beispiel dafür.

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