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Böschung

Böschungen der Wiese bei Basel
Böschungen der Wiese bei Basel © gipfelwelt.net

Die Böschung ist ein Übergang mit hoher Neigung, der zwei Flächen mit geringer Neigung verbindet. Flüsse sind oft von Böschungen gesäumt. Die Definition.

Natürliche und künstliche Böschungen

In unserem Landschaftsbild ist diese Landschaftsformation sehr häufig als natürliche Erscheinung zu finden, da wir in sehr wasserreichen Breitengraden leben. Flüsse und Bäche, auch viele Seen, haben an ihren Ufern im Übergang zur Auenlandschaft sehr oft Geländeanschnitte mit hoher Neigung gebildet, die eine niedrige Fläche in der Uferzone mit einer höher gelelegenen Fläche verbindet. Diese Zwischenflächen werden auch als als Böschungsflächen bezeichnet. Sie sind von den Gewässern durch Sedimentation oftmals extrem eben und akkurat ausgeformt worden.

Neben diesen natürlich vorkommenden Flächen werden sie sehr häufig auch künstlich angelegt. Dies ist der Fall bei Dämmen und Gräben, die in allen wasserreichen Gebieten zum Schutz vor Hochwasser angelegt worden sind: Während Dämme das Übertreten der Ufer als physische Barriere verhindern, werden Gräben zum Umleiten des Wassers angelegt, sodass der Wasserstand des Hauptflusses natürlich oder durch Schleusen auch aktiv reguliert werden kann.

Auch im Verkehrswegebau spielen sie eine entscheidende Rolle, sowohl beim Anlegen von Bahndämmen für das Schienennetz, als auch um eben und begradigt verlaufende Teerstraßen anzulegen.

Bedeutung für das Wandern

Die natürlich vorkommenden Böschungen sind für uns Wanderer eine sehr entscheidende geologische Formation. Im Gebirge und Hochgebirge kommen sie eher nicht vor, aber in den Tälern und Talebenen sowie im Flachland. Somit werden wir ihnen auf Wanderschaft sehr häufig begegnen, wenn wir in flacheren Gefilden unterwegs sind.

Wasserläufe bieten sich für die Planung und das Anlegen von Rad- und Fußwanderwegen aus vielen Gründen an. Sie suchen immer den kürzesten Weg durch das Tal, dienen der einfachen Orientierung und bringen ein fruchtbares und abwechslungsreiches Landschaftsbild hervor. Deswegen sind Weit– und Fernwanderungen sehr oft in Auenlandschaften angelegt worden, wo die natürliche Begradigung durch die Böschung oftmals sogar das Anlegen von zwei Wegen ganz einfach ermöglicht: Einmal direkt am Wasser, und einmal oben auf der höher gelegenen Ebene, die sie verbindet.

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