Samsung Galaxy S10 im Test

Samsung Galaxy S10
Samsung Galaxy S10 © gipfelwelt.net

Mit dem Samsung Galaxy S10 habe ich beim Wandern ein wasserdichtes und leichtes Smartphone mit genialer Kamera dabei. Im Energiesparmodus hält es lange durch.

Leider hatte ich mit dem S10e nicht lange Freude. Wegen eines technischen Defekts musste es zum Hersteller, und da ich nicht auf die Reparatur warten konnte, brauchte ich ein anderes Gerät. Jetzt waren seltsamerweise die Preise dafür gestiegen, sodass ich für ein neues S10e fast gleich viel hätte bezahlen müssen wie für das “echte” S10.

Also habe ich mir das Samsung Galaxy S10 geholt und bin dann wieder beim Samsung Flaggschiff gelandet, so wie schon bei allen Vorgeräten. Davor hatte ich das S8 im Einsatz, davor das S7 und ganz früher mal das S5. Ich glaube da gab es diesen Blog noch gar nicht.

Warum Samsung Galaxy beim Wandern?

Dass ich bislang immer zu den Samsung Galaxy Smartphones greife, hat einige wesentliche Gründe:

Sie sind wasserdicht ausgestattet, was beim Bergwandern wirklich unverzichtbar ist. Sie sind leichter als fast alle Smartphones mit einer ebenso guten Ausstattung, also im Prinzip die Flaggschiffe der Marken. Sie haben dank Android offene Betriebssysteme, sodass ich stressfrei alle Anwendungen verwenden kann, die ich möchte. Sie haben hervorragende Kameras, sodass ich seit dem S8 gar keinen Fotoapparat mehr mitschleppe. Sie haben einen “maximalen Energiesparmodus”, mit dem eine Akkuladung über vier Tage durchhalten kann.

Tele, Weitwinkel und Ultraweitwinkel des Samsung Galaxy S10

Kameras des Samsung Galaxy S10
Kameras des Samsung Galaxy S10 © gipfelwelt.net

Dass das S10e seinen Geist aufgegeben hat und ich das Samsung Galaxy S10 gekauft habe, hat meinem Portemonnaie nicht so gefallen. Es hat sich aber insofern als Glücksfall erwiesen, dass ich sonst nicht dessen genialen Kamerafunktionen entdeckt hätte. Die ist kaum noch zu vergleichen mit der vom S8 und beim kleineren S10e nicht so verbaut.

Denn auf der Rückseite befinden sich hier drei Kameras, die drei verschiedene Objektive haben. Mit dem Baumsymbol im Kameramodus wechselst du zwischen den Modi hin und her: Ein Baum Tele, zwei Bäume Weitwinkel, drei Bäume den erstmals verbauten Ultraweitwinkel.

Das schafft für die Aufnahme von Landschaftsbildern, was ich hauptsächlich mache, unglaublich viele Möglichkeiten für scharfe und kontrastreiche Bilder bei der Motivauswahl:

Samsung Galaxy S10 Tele, Weitwinkel und Ultralweitwinkel
Samsung Galaxy S10 Tele, Weitwinkel und Ultralweitwinkel © gipfelwelt.net

Etwas mehr Gewicht, viel mehr Funktion

Das S10 wiegt 157 Gramm und damit einen Hauch mehr als das S10e (150 Gramm) und das S8 (155 Gramm). Das würde ich noch nicht als ultraleicht bezeichnen. Aber es ist doch für das Ultraleicht-Trekking ein sehr geringes Gewicht für ein Gerät, was sehr viele Funktionen übernimmt und damit die Mitnahme anderer Geräte erspart.

Die paar Gramm mehr im Vergleich zu den anderen bieten ein enormes Plus an Funktion. Allen voran das geniale Ultraweitwinkel-Objektiv. Das Display ist hier auch etwas größer (6,1 Zoll zu 5,8 Zoll). Es ist dadurch etwas weniger handlich, aber ich kann es immer noch gut mit einer Hand bedienen. Und das größere Display erhöht die Benutzerfreundlichkeit schon etwas.

Leider hat es ein fast so abgerundetes Display wie das S8, das mir bei einem Kantensturz geschrottet wurde. Also wünsche ich mir selbst diesmal mehr Glück damit und nun wandert das S10 erst mal auf die Packliste.

Raffaele ist Autor der Gipfelwelt. Passonierter Bergwanderer, Tourengeher, Ultraleicht-Trekking-Fan, Ausrüstungs- und Bekleidungstester.
Beitrag erstellt 231

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.