Rund um die Caldeira das Sete Cidades

Caldeira das Sete Cidades
Blick auf die Caldeira das Sete Cidades © gipfelwelt.net

Diese Prachttour um die Caldeira das Sete Cidades führt einmal rings herum auf dem Grat des Vulkankraters hoch über der Stadt und dem gleichnamigen See.

Diese Tour auf Sao Miguel, der Hauptinsel der Azoren, hatte ich aus dem Rother Wanderfüher Azoren. Man sollte unbedingt einen Schönwettertag wählen, denn am Kraterrand Caldeira das Sete Cidades bleiben gern auch mal Wolken hängen und dann hat man nichts von dem tollen Seeblick. Im Gegensatz zum höchsten Berg Pico da Vara stehen hier auch die Chancen für einen wolkenfreien Himmel ganz gut.

Die Tour ist nicht schwer und lässt sich beispielsweise gut am Aussichtspunkt “Vista do Rei” beginnen. Der offizielle Parkplatz hier ist in der Hochsaison allerdings schon ab frühmorgens überfüllt. Wir parkten deshalb auf dem ehemaligen Parkplatz der grusligen, erstaunlicherweise für die Öffentlichkeit zugänglichen, Ruine des Hotels Monte Palace.

Schon von hier bot sich der Blick über den gesamten See. Er teilt sich auf in den kleineren, grünlicheren Teil (Lagoa Verde) und den größeren, etwas bläulicher schimmernden Teil (Lagoa Azul).

Wir liefen im Uhrzeigersinn. Auf dem ersten Stück einen Fahrweg entlang wurden wir häufiger von Jeeps einiger Tourenanbieter überholt. Entschädigt wurden wir dafür mit dem Seeblick rechts und dem weitläufigen Meerblick links des Kraters.

Sodann nach Überquerung der Landstraße wurde der Weg etwas wilder, es ging auch merklich bergan. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir einen Aussichtspunkt fast genau gegenüber unseres Startpunktes, und konnten jetzt das Panorama auf den zweigeteilten See von der anderen Seite bewundern.

Weiter ginb es in Richtung des höchsten Punktes der Runde auf dem Pico da Cruz (848 m). Diesen kleinen Gipfel erreichten wir nach einem kurzen Anstieg rechts vom Wanderweg. Hier nun der Ausblick noch gewaltiger, idealer Ort für die Mittagspause.

Die letzte halbe Stunde war dann nicht mehr so prickelnd. Hier muss man der geteerten Bergstraße folgen, die den Kraterrand entlang führt, und die Sicht auf den See ist erst noch eingeschränkt. Zumindest war das ja kein sehr langer Abschnitt.

Nach insgesamt ziemlich genau fünf Stunden waren wir wieder an der Hotelruine und hatten die Runde auf der Caldeira das Sete Cidades vervollständigt.

Raffaele ist Autor der Gipfelwelt. Passonierter Bergwanderer, Tourengeher, Ultraleicht-Trekking-Fan, Ausrüstungs- und Bekleidungstester.
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