Pico da Vara, Sao Miguel, Azoren

Der höchste Berg der Hauptinsel Sao Miguel der Azoren – Pico da Vara – ist fast immer wolkenverhangen. Dennoch lohnt sich der nicht allzu schwere Aufstieg über die Baumgrenze!

Wegweiser zum Pico da Vara
© gipfelwelt.net

Im Juli war ich zwei Wochen auf der Hauptinsel der Azoren Sao Miguel. Dabei durfte natürlich eine Wanderung auf den höchsten Berg der Insel nicht fehlen.

Die Tour hatte ich aus dem Rother Wanderfüher Azoren. Man benötigt für die Besteigung eine Genehmigung, die sich online beantragen lässt. Das hatten wir auch brav gemacht. Allerdings hat sich vor Ort dann nicht wirklich jemand dafür interessiert.

Im Rother wird der Weg direkt von dem Ort Algarvia an der Nordküste von Sao Miguel beschrieben. Doch wer einen Mietwagen hat, tut sich sicher einen Gefallen, bis zum offiziellen Startpunkt zu fahren. So spart man sich den langweiligen Feldweg vom Dorf hinauf. Daher fuhren auch wir mit dem Auto zur Wandertafel am Rand eines dichten Zedernwaldes, die den Anfang der eigentlichen Route markiert. Hier parkten schon einige Autos.

Eine gute Stunde ging es jetzt erst hinauf durch den Wald, dann knapp über der Baumgrenze, die hier bei etwa 1.000 Metern liegt, auf einem Grat in Richtung Gipfel. Auf diesem Abschnitt boten sich die schönsten – um nicht zu sagen einzigen – Ausblicke, weit über die pittoreste Nordküste von Sao Miguel. Über uns hingegen lag schon eine dichte Wolkendecke.

Das letzte Stück führte jetzt in die Wolken hinein, auf wie von Anfang an gut markiertem, allerdings recht schlammigem Weg, steil den Gipfel hinauf.

Auf dem Gipfel des Pico da Vara (1.103 m) empfing uns eine schon merklich alpine Atmosphäre. Nach einer ausgiebigen Rast, während derer einige andere Wanderer oben ankamen, machten wir uns auf den Rückweg. Nach einer weiteren knappen Stunde waren wir wieder am Auto.

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