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YKK

YKK-Reißverschluss
YKK-Reißverschluss © gipfelwelt.net

Der japanische Hersteller YKK (wai kei kei) ist Weltmarktführer der Produktion von Reißverschlüssen. So ziemlich jede Funktionskleidung ist damit ausgestattet.

Wenn du mal bei einem beliebigen Kleidungsstück mit Reißverschluss in deinem Kleiderschrank nachschaust, dürfte die Wahrschenlichkeit gegen 100 Prozent gehen, dass du auf dem Zipper die eingeprägten Buchstaben „YKK“ findest. Denn der Reißverschluss-Hersteller genießt Weltmarktführer-Stellung und scheint vor jeglicher Konkurrenz weitestehend gefeit zu sein.

Tadao Yoshida gründete 1934 sein Unternehmen Yoshida Kogyo Kabushikikaisha, das seit 1994 abgekürzt „YKK Corporation“ heißt. Sie hat heute, auch dank Zukäufen, weltweit Firmensitze. In Deutschland werden die Reißverschlüsse unter anderem in Wuppertal produziert und es gibt mehrere weitere Standorte mit unterschiedlichen Aufgaben, vereint unter dem Dach der YKK Deutschland GmbH. Als Zulieferer verkauft die Firma die fertigen Reißverschlüsse an die Modefirmen und Outdoorhersteller. Deswegen sind sie auch bei Outdoor-Bekleidung in großem Umfang zu finden.

Keine Jeanshose ohne YKK-Reißverschluss

Der große Erfolg des Reißverschluss-Produzenten folgt dabei einem Muster, mit dem auch die anderen großen Zulieferer, die kaum einer kennt, aber jeder im Schrank hat, ihre hohe Marktdurchdringung erreicht haben: Eine erfolgreiche Kooperation mit einem Hertseller in einer stark expansiven Marktphase. Bei Cordura waren es die beliebten Eastpak-Rucksäcke, bei Dyneema die Klettersteigsets, bei Polartec Fleece-Jacken. Im Fall dieser Reißverschlüsse wurde der Weltmarkt durch die Zusammenarbeit mit Jeanshosen-Herstellern erobert, als auf einmal jeder eine Jeans haben wollte. Auch der Zeitraum, in dem diese und eine Handvoll weiterer Marken zu Weltmarktführern auf ihrem jeweiligen Gebiet aufgestiegen sind, ist ähnlich: Die 1970er- und 1980er-Jahre.

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