Zum Inhalt springen

Hüttenschlafsack

Cumulus Liner GL Mummy Hüttenschlafsack
Cumulus Liner GL Mummy Hüttenschlafsack © gipfelwelt.net

Für die Übernachtungen auf Berghütten ist aus hygienischen Gründen erforderlich, einen Hüttenschlafsack mitzunehmen. Die Definition.

Berghütten werden größtenteils von den Alpenvereinen betrieben. Sie sind elementar, um Gebirgsregionen für Bergsteiger zugänglich zu machen. Sie sind öffentlich zugänglich und bieten Wetterschutz, sowie (natürlich gegen Bezahlung) die Möglichkeit zur Verpflegung und Übernachtung.

Der Übernachtungskomfort fällt hier gering aus. Du übernachtest meist im Matratzenlager oder etwas besser in Mehrbettzimmern mit Stockbetten. Nur einige der großen Hütten verfügen über Ein- oder Zweibettzimmer.

Warum du einen Hüttenschlafsack brauchst

Für die Übernachtung auf der Berghütte kriegst du eine bezogene Matzratze, Kissen und wärmende Decken zur Verfügung gestellt. In den meisten Berghütten ist er Pflicht, dafür einen sogenannten Hüttenschlafsack zu verwenden. Entsprechende Produkte werden auch als „Schlafsack-Inlet“ angeboten.

Schon freiwillig solltest du aus hygienischen Gründen einen Hüttenschlafsack selbst mitbringen und verwenden. Denn das Bettzeug und die Decken werden auf Berghütten nur rudimentär gewechselt und gewaschen, und somit haben sie schon viele Bergwanderer vor dir verwendet.

Ein Inlet sollte also den ganzen Körper einschließlich des Kopfes mit einer entsprechend großen Kapuze bedecken. Idealerweise ist die Kapuze auch größenverstellbar, damit du sie so einstellen kannst, dass sie gut sitzt und im Schlaf nicht verrutscht.

Ein Reißverschluss ist nicht erforderlich, bzw. würde in der Nacht auch drücken. Deswegen sind die meisten Inlets so konstruiert, dass du einfach hinein schlüpfst.

Das richtige Material

Damit du geruhsame Nächte auf der Berghütte verbringen kannst und dir auf der Wanderung dort hin nicht den Wolf schleppst, ist das passende Material für den Hüttenschlafsack sehr wichtig. Völlig inakzeptabel finde ich die schweren, voluminösen Baumwollteile, die vielerorts angeboten werden.

Da man nachts natürlicherweise viel schwitzt, sollte das Material schnelltrocknend sein. Der Klassiker sind Hüttenschlafsäcke bzw. Inlays aus Seide, da dieses Naturmaterial sehr leicht, dünn, reißfest und schnelltrocknend ist.

Ich bevorzuge jedoch Hüttenschlafsäcke bzw. Inlets aus Kunstfaser. Die sind zwar nicht so anschmiegsam wie Seide, aber wiegen weniger und sind pflegeleichter – es ist kein besonderes Waschmittel erforderlich. Ich habe mich daher für ein Ultraleicht-Modell aus Kunststoff entschieden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.