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Arcteryx Elaho Cap im Test

Arcteryx Elaho Cap im Test
Arcteryx Elaho Cap im Test © gipfelwelt.net

Die ultraleichte Arcteryx Elaho Cap hat extrem hohen UV-Schutz und eine lange Krempe, die ideal für das Bergwandern ist. Der Test wirft nur ein Frage auf.

Im letzten Jahr ist das Outdoor Research Radar Pocket Cap auf meine Ultraleicht-Treking-Packliste gekommen, die nur 51 Gramm wiegt und einen hohen UV-Schutz-Faktor 50+ hat. Jetzt habe ich allerdings bei Arcteryx eine Mütze gefunden, die sogar noch ein bisschen leichter ist und bei gleich gutem Schutz vor UV-Strahlung ein paar Vorteile bietet.

Ultraleichtes Polyester mit UV-Schutz-Faktor 50+

Das Arcteryx Elaho Cap wurde dieses Jahr wieder herausgebracht, und hat zur Vorgängerversion abgespeckt. Es ist nur in einer Größe erhältlich und wiegt jetzt 45 Gramm, sodass ich im Vergleich zur Mütze von Outdoor Research einen kleinen Gewichtsvorteil von 6 Gramm habe. Wir Ultraleicht-Trekking-Fans können uns an ein paar Gramm ja tatsächlich sehr erfreuen.

Arcteryx ist eine der wenigen Outdoor-Marken, die für einen Teil seines Sortiments UV-Schutz ausweisen. Daher habe ich mit dem Arcteryx Cormac Crew Shirt auch schon ein anderes tolles Stück des Herstellers auf meiner Packliste. Die Mütze ist vollständig aus Polyester gefertigt, dessen Sonnenschutz wie beim Cormac Crew Shirt mit UPF 50+ angegeben ist.

Polyester schätze ich sehr für Funktionskleidung, es ist raschelarm, hat ein mattes Finish wie Baumwolle und ist dabei extrem robust und hydrophob. Obwohl das Arcteryx Elaho Cap aus hauchdünnem Material gefertigt ist, brauchst du dir wegen Beschädigungen beim Tragen eher keine Sorgen zu machen.

Ausstattung des Arcteryx Elaho Cap

Innenseite und Schweißband der Arcteryx Elaho Cap
Innenseite und Schweißband der Arcteryx Elaho Cap © gipfelwelt.net

Drei Ausstattungsmermale machen diese Mütze für mich perfekt beim Bergwandern. Zunächst die Krempe: Sie hat eine schöne Länge, die dem Gesicht viel Schatten spendet, ohne ins Blickfeld zu geraten. Sie lässt sich sehr gut verbiegen und auf die gewünschte Krümmung einstellen.

Ebenfalls sehr souverän zeigt sich im Test das Schweißband. Es ist sehr breit und kann so wirklich den Großteil des auftretenden Schweißes abfangen. Bei manchen Mützen habe ich das Problem, dass mir nach ein paar Stunden Schweißtropfen über die Stirn rinne, aber hier werde ich sehr gut davor bewahrt.

Verstellbarer Riemen der Arcteryx Elaho Cap
Verstellbarer Riemen der Arcteryx Elaho Cap © gipfelwelt.net

Das dritte tolle Ausstattungsmerkmal der Arcteryx Elaho Cap ist der verstellbare Riemen, was ich beim Outdoor Research Radar Pocket Cap sehr vermisst habe. Hier hingegen kannst du den Umfang großzügig einstellen und an unterschiedliche Kopfformen und Frisuren anpassen. Außerdem ist es angenehm, wenn sich die Mütze mal fester und mal lockerer tragen lässt. Einzig stört mich ein bisschen, dass hinten sehr viel vom Zugband über steht und manchmal herum flattert. Hier hätte eine kleine Befestigungslasche nicht geschadet.

Kommen wir zum eingangs erwähnten Fragezeichen, das die Mütze hinterlässt: Laut Etikett ist sie nämlich nicht waschbar! Man soll nur die Oberflächen reinigen. Das lässt sich natürlich überhaupt nicht mit schweißtreibendem Ausdauersport vereinen, und früher oder später muss sie wohl im Schonwaschgang in die Waschmaschine. Es bleibt abzuwarten, wie oft sie das überstehen wird.

Bis dahin kommt die Arcteryx Elaho Cap auf jeden Fall auf meine Packliste für die nächsten Bergtouren.

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