Teufelsberg

Blick auf den Teufelsberg vom Drachenberg
Blick auf den Teufelsberg vom Drachenberg © gipfelwelt.net

Kleine Wanderung in Berlin von der Ringbahn (Halensee) einen Schleichweg mit langem Tunnel entlang über Drachenberg und Teufelsberg.

Jetzt lebe ich schon so lange hier und habe es noch nie auf den Teufelsberg geschafft mit seiner berühmten Ruine einer US-amerikanischen Abhörstation. Der Trümmerberg ist mit 120 m momentan die höchste frei zugängliche Erhebung in Berlin. Die ebenfalls künstlich aufgeschütteten Arkenberge mit einem geplanten Park werden höher sein, befinden sich aber noch in der Gestaltungsphase.

Nachdem es kürzlich auf die Ahrensfelder Berge im Ostteil Berlins ging, war heute also endlich mal der Teufelsberg im Westen mit einem Mikroabenteuer dran. Als Besonderheit wählte ich den untypischen Start direkt von der Ringbahn, um eine kürzere Anfahrtzeit zu haben, und auch um einen Schleichweg am Autobahn-Dreieck Funkturm zu erkunden. Wenn schon wandern in der Großstadt, dann wollte ich es mir auch richtig geben.

Für die insgesamt etwa 10 km Hin- und Rüchweg habe ich etwa 2,5 Stunden gebraucht.

Von der Ringbahn über den Drachenberg auf den Teufelsberg

Start war also der S-Bahnhof Halensee. Vorbei am verwunschenen Friedhof Grunewald ging es über eine Fußgängerbrücke über die Stadtautobahn. Ich machte den kurzen Abstecher zum See, der so direkt an der Autobahn eine erstaunliche Idylle bietet. Man kann auch einem netten Weg weiter folgen bis zum S-Bahnhof Grunewald, wie die meisten Ausflüger.

Halensee
Halensee © gipfelwelt.net

Aber ich wollte ja meinen Schleichweg finden. Daher lief ich ganz kurz neben der Autobahn bis zu einer unscheinbaren Straße, die in ein riesiges Areal der Deutschen Bahn führt und passenderweise “Werkstättenweg” heißt.

Hier lief ich durch den langen Tunnel unter der Gleisanlage und folgte der kleinen Straße, die unter der anderen Autobahn des Dreieck Funkturm durchführt.

Die Villensiedlung mit “Waldschule” durchschritt ich schnell und schon war ich im Grunewald. Nach Überqueren der Teufelsseechaussee ging es einen Trampelpfad hinauf auf das tolle Plateau des Drachenbergs mit vollem Blick auf die verfallende Abhöranlage.

Auf der anderen Seite weiter den Trampelpfad hinab und dann an der Kletteranlage vorbei den Teufelsberg hinauf, der dicht bewaldet ist und hier keinerlei Aussicht bietet.

Wer fünf Euro zu viel hat, kann gegen Eintritt das Grundstück der Abhöranlage betreten. Ich lief rechts den Zaun entlang, bis der Wald den Blick kurz auf die Anlage freigab.

Abhöranlage auf dem Teufelsberg
Abhöranlage auf dem Teufelsberg © gipfelwelt.net

Zurück ging ich ein wenig anders, einmal um die Anlage herum und dann einen schönen Waldpfad hinunter, der im Gegensatz zum Aufstieg mehrere Ausblicke über die Stadt bietet.

Ein kleines Stück die Teufelsseechaussee entlang, dann über einen Waldweg zurück zum Schleichweg unter der Autobahn und der Gleisentlage durch zum S-Bahnhof Halensee.

GPS-Route Teufelsberg

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Raffaele ist Autor der Gipfelwelt. Passonierter Bergwanderer, Tourengeher, Ultraleicht-Trekking-Fan, Ausrüstungs- und Bekleidungstester.
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