Wozu braucht man einen Wanderführer?

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Bei der Tourenvorbereitung stellt sich die Frage: Einen Wanderführer dafür zu kaufen – ist das notwendig und was bringt das?

Wenn die Wanderlust auf ein bestimmtes Land, eine bestimmte Region oder vielleicht einfach auf eine Hüttentour kommt, ist zunächst mal zu klären, was für Touren denn so möglich sind. Welches Angebot gibt es, wie schwer sind die Wanderungen, welche Verhältnisse hinsichtlich bester Wanderzeit, Wetterbedingungen, Zustand der Wege, Unterkünften etc erwarten einen?

Vorteile von Wanderführern

Hier kommen die Wanderführer ins Spiel: Entsprechende Wanderführer gibt es für so ziemlich jede Wanderregion der Welt. Auch thematische Wanderführer wie “Die schönsten Hüttentouren”, “Die besten Klettersteige” etc. haben eine verlässliche Vorauswahl an Touren getroffen und aufbereitet. Man kann losschmökern und sich etwas aussuchen.

Bei den guten Verlagen wie Rother ist auf den geschriebenen Wanderführer fast so gut wie auf einen aus Fleisch und Blut Verlass. Die Bücher werden sorgfältig redigiert, regelmäßig aktualisiert und in Neuauflagen herausgebracht. Autoren sind erfahrene Bergsteiger, die nur über die ihnen gut bekannten Regionen schreiben. Die Routen sind dementsprechend genau beschrieben und die Angaben zu Schiwerigkeitsgrad und Beschaffenheit sind verlässlich.

Ist man dann unterwegs, leistet der Fürer ebenfalls wertvolle Dienste:

Wo sind die besonders anstrengenden Stellen, wo verläuft man sich leicht, wo gibt es Trinkwasser? Wo lässt sich gut Pause machen, wo genießt man die schönsten Ausblicke? Welche kleinen Abstecher von der Hauptroute sind lohnend? Wie viel Zeit muss ich für einen Streckenabschnitt kalkulieren? Auch Kartenausschnitte für die einzelnen Etappen und ein Höhenprofil gehören zum Service eines guten Wanderführers.

Sicherlich kann man sich viele der Infos auch über Eigenrecherche in Blogs, Foren etc. zusammensuchen. Doch dies ist zeitaufwändig und es stellt sich die Frage der Verlässlichkeit der Informationen.

Nachteile von Wanderführern

Zu beachten ist, dass man immer eine aktuelle Auflage braucht. Denn die Gegebenheiten im Gebirge können sich über die Jahre stark verändern.

Natürlich sind auch die Führer immer subjektiv aus Sicht des jeweiligen Autors geschrieben und man braucht manchmal einen Erfahrungswert, um dessen Aussagen etwa bezüglich der Schwierigkeit auf die eigenen Maßstäbe umzumünzen.

Das Gewicht ist auch ein Nachteil, wenn man ihn im Rucksack mitschleppt. Es empfiehlt sich daher, für die Mitnahme auf Touren nur die relevanten Seiten zu kopieren.

Fazit

Der Kauf eines Wanderführers lohnt sich für jeden, der Inspiration für eine bestimmte Wanderregion sucht, eine aufwändige Eigenrecherche vermeiden möchte und auf Tour gern verlässliche Infos dabei hat. Je unbekannter die Region und je herausfordernder die Tour werden soll, desto wertvoller ist der kleine Helfer aus Papier.

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