tolino shine 3 eReader im Test

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tolino shine 3
tolino shine 3 © gipfelwelt.net

Der tolino shine 3 eReader ist etwas handlicher und günstiger als mein bisheriger tolino vision, hat allerdings keinen Wasserschutz.

Nach etwas über drei Jahren hat ein weiterer Displaybruch meinen tolino vision eReader zur Strecke gebracht. Der erste Displaybruch war direkt nach dem Kauf passiert, da habe ich einen neuen bekommen. Aber das war jetzt ja nicht mehr möglich. Prima! Und jetzt?

Dass ich im Gebirge auch weiterhin einen eReader dabei haben möchte, ist für mich klar. Es ist halt schon angenehm, eine ganze Bibliothek an Lesestoff mit wenigen Gramm im Rucksack mitnehmen zu können. Hüttenabende, Zeltplatzabende sind lang … Und selten habe ich so viel Muße zu lesen, wie unterwegs auf Touren.

Der eReader-Markt in Deutschland erscheint mir recht monopolisiert. Neben Amazon (Kindle) und Telekoma (tolino) gibt es so gut wie keine anderen Anbieter. Als stolzer Nicht-mehr-Amazon-Kunde und Gegner geschlossener Systeme (eigenes Dateiformat) blieb mir also nichts anderes übrig, als mir wieder einen tolino zu holen.

Da die Dinger immer noch verdammt teuer sind und ja die Displays leider anfällig, habe ich mich diesmal für den wenigstens im Vergleich zum vision etwas günstigeren tolino shine 3 entschieden.

Eigenschaften des tolino shine 3

Der tolino shine 3 unterscheidet sich technisch kaum vom vision, hat allerdings keine wasserdichte Ausstattung. Naja, mein Rucksack und meine Packsäcke sind wasserdicht, also ist mir da der niedrigere Anschaffungspreis entscheidender. Der Originalpreis des tolino shine 3 liegt bei 119 Euro und damit 40 Euro unter dem vision. Es gibt auch ein noch günstigeres Modell namens Page, das hat allerdings keine integrierte Beleuchtung und ist damit für mich sinnfrei.

Das Display des tolino shine 3 ist wie beim tolino vision sechs Zoll groß, das Gehäuse fällt aber etwas kompakter und damit wie ich finde auch handlicher aus. Ich kann das Gerät bequem einhändig bedienen (habe allerdings auch große Hände). Das kleinere Gehäuse spart auch ein paar Gramm Gewicht: Der shine wiegt 166 Gramm, der vision 175 Gramm.

Aufgeladen wird über Micro-USB, das klappt dann unter Umständen ganz gut mit der Powerbank. Dürfte allerdings unterwegs kaum erforderlich sein, da der Akku problemlos mehrere Wochen durchhält.

Neu ist bei den tolino-Modellen, dass sich der Bildschirm jetzt mit der Farbtemperatur der Lichtumgebung anpasst – naja, nette Spielerei, aber vorher klappte es auch schon ganz gut zu lesen, egal wie die Lichtverhältnisse waren.

Als allererstes habe ich mir auch hier wieder eine überteurte Schutzfolie aufs Display gepackt, da das recht anfällig für Kratzer ist.

Vereinfachte Bedienung

Außerdem gibt es auf dem tolino shine 3 ein paar mehr Gesten, die ich komfortabel finde. Auf die Startseite gelangt man immer, wenn man langsam von unten nach oben wischt. Einen Home-Button gibt es nicht und braucht man so auch nicht. Für die Beleuchtung gibt es ebenfalls keinen Button, sondern man wischt von oben nach unten, um sie dann im Menü an oder aus schalten zu können. Finde ich überzeugend.

Rucksacktauglichkeit naja. Auch wenn das Gehäuse des shine einen robusteren Eindruck macht als das vom vision, dürfte das Problem des Displaybruchs durch kumulierte Erschütterungen weiterhin bestehen … Daumen drücken, dass er ein paar Jahre durchhält. Ab auf die Packliste.

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