The North Face Base Camp Travel Canister im Langzeittest

The North Face Travel Canister
© gipfelwelt.net

Der The North Face Base Camp Travel Canister begleitet mich schon eine ganze Weile auf meinen Touren. Der stark wasserabweisende und robuste Kulturbeutel hat dabei so manche Strapaze überstanden.

Auf meinen Touren und Reisen hatte ich schon einige Kulturbeutel verschlissen, als ich mir endlich mal was Vernünftiges zulegen wollte: Robust genug, damit Kosmetika auch Langstreckenflüge und das Durchgeschütteltwerden im Wanderrucksack gut zu überstehen. Und mit Nässeschutz, damit ggf. auslaufende Flüssigkeiten nicht das restliche Gepäck ruinieren. Außerdem wollte ich eine Aufhängungsmöglichkeit, damit sich der Kulturbeutel bei mangelnden Ablagemöglichkeiten an Heizung, Fenstergriff oder wo auch immer fixieren lässt.

Die Ausstattung

The North Face Travel Canister
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Der The North Face Base Camp Travel Canister ist der kleine Bruder der Expeditionstaschen von The North Face, mit denen ich schon gute Erfahrungen gemacht habe. Er hat einen Aufhängegurt mit Haken, zwei Netzfächer (eins davon mit Reißverschluss), Befestigungsschlaufen ringsherum, und einen kleinen mit Klettverschluss fixierten Spiegel aus Kunststoff. Das Polyester-Nylon-Material ist PVC-beschichtet und dadurch stark wasserabweisend. Das mag für den ein oder anderen ein Minuspunkt sein. Als Ausgangsmaterial recht spröde, werden PVC Weichmacher zugesetzt, von denen einige vom Körper aufgenommen werden können und negative gesundheitliche Auswirkungen haben. Die besonders kritischen Phthalate verwendet The North Face nach eigenen Angaben allerdings nicht.

Der Kulturbeutel ist in diversen Farben und Farbkombinationen erhältlich zu erträglichen Preisen um die 30 Euro. Mit einem Gewicht von 220 g und 3,5 L Volumen bietet der The North Face Base Camp Travel Canister S Platz für die notwendigsten Hygiene-Utensilien. Es gibt auch eine etwas größere Variante L mit 270 g Gewicht.

Der Test

Nach einigen Bergtouren – und einigen anderen Ulraubsreisen – hat mein Travel Canister schon mehrere Kontinente gesehen. Dabei hat er ziemlich viele Herausforderungen gemeistert. Das sieht man ihm überhaupt nicht an, nur ein paar Verfärbungen von Flüssigkeiten hat er davongetragen.

Das Material ist recht dick und extrem robust und schützt so den Inhalt ganz gut vor Stößen oder wenn der Beutel mal runterfällt. Auslaufende Kosmetika gab es einige Male, weil sich Verschlüsse als nicht dicht herausgestellt haben. Das stellt für diesen Kulturbeutel überhaupt kein Problem dar, es drang bisher noch nie etwas nach außen.

Das Platzangebot ist recht begrenzt, allerdings wollen wir uns ja ohnehin auf das Nötigste beschränken, nicht wahr.

Der Hauptreißverschluss ist etwas hakelig, da er zweimal um die Kurve führt, macht das aber bislang unbeschadet mit.

Mit dem auf der Innenseite des Deckels angebrachten Haken kann man den Kulturbeutel aufhängen. Der Deckel ist dann offen und man kann während der Körperpflege gut in den Beutel greifen.

Fazit

Bisher ist mir noch kein vergleichbar ausgestatteter, robuster und dichter Kulturbeutel untergekommen. Einziger Kritikpunkt ist  vielleicht das etwas hohe Gewicht. Als Grammjäger kann man den Spiegel zu Hause lassen, oder gleich den ganzen Beutel und stattdessen alles in einen leichten Packsack stecken. Man muss dann aber halt auf den Komfort und den robusten Schutz der Kosmetikartikelchen verzichten.

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