Auf dem E 10 von Rheinsberg nach Neuruppin

Ruppiner See
Ruppiner See. © gipfelwelt.net

Wenn man als Berliner etwas Auslauf braucht, bietet sich da zunächst mal Brandenburg an. So habe ich meine Wandersaison auf dem Fernwanderweg E 10 eröffnet.

Ich war auf eine Webseite des Fachverbands Fußverkehr (ja sowas gibts tatsächlich) gestoßen, die Touren von Regionalbahnhöfen aus vorstellt. Meine Wahl fiel auf die Strecke Rheinsberg – Neuruppin, einem etwa 28 Kilometer langen Teilstück des Europäischen Fernwanderwegs E 10. Dafür habe ich etwa 5,5 Stunden Marschzeit benötigt. Getroffen habe ich trotz Wochenende kaum einen Wanderer und auch nur recht wenige Radfahrer.

Wanderweg E 10
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Ich begann nicht am Bahnhof Rheinsberg, sondern nach vorheriger Besichtigung startete ich am Schloss Rheinsberg, der Beschilderung nach Braunsberg folgend, bis dieser Weg nach einiger Zeit auf den E 10 mündet.

Der E 10 ist ziemlich gut markiert, dennoch empfiehlt sich für die Gesamtorientierung das Mitführen einer Wanderkarte, zB die Kompass Rheinsberger Seengebiet – Ruppiner Land.

Binenwalde
Binenwalde. © gipfelwelt.net

Größtenteils handelt es sich um Wanderwege über Kopfsteine und Waldboden, ein Teil der Strecke verläuft auf Radfernwanderwegen.

Ansonsten sollte man Wald mögen, denn ein Großteil des Weges führt durch selbigen. Ein wenig

lichter und vorbei an einigen verwunschenen Seen gehts ab Binenwalde bis zur schönen Boltenmühle, die heute ein Hotel-Restaurant ist. Sie liegt nicht direkt am Weg, man macht dem Schild folgend einen kleinen Extrabogen und kann in der Mühle Rast machen.

Boltenmühle
Boltenmühle. © gipfelwelt.net

Die nachfolgenden Seen kriegt man nur rudimentär zu Gesicht, erst am Nordufer des riesigen Ruppiner Sees ist man dann wieder in der typischen Brandenburger Wasseridylle angekommen, zumindest so lange, bis die Vorstadt beginnt und man sich durch Schrebergärten bis zum Bahnhof Neuruppin durchschlägt.

Fazit

Auslauf gabs reichlich, Abwechslung nicht so viel.