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Ticket to the Moon Backpacks im Test

Ticket to the Moon Backpacks im Test
Ticket to the Moon Backpacks im Test © gipfelwelt.net

Die kleinen und ultraleichten Ticket to the Moon Backpacks werden aus Stoffresten hergestellt. Im Test zeigen sie ihre Stärken als Alltags- und Reisehelfer.

Diese beiden Ticket to the Moon Backpacks habe ich ausprobiert

Die Ticket to the Moon Backpacks haben großzügige Deckelöffungen
Die Ticket to the Moon Backpacks haben großzügige Deckelöffungen © gipfelwelt.net

Für meinen Test hatte ich zwei Rucksäcke zur Verfügung:

  • Ticket to the Moon Mini Backpack mit 15 Litern Volumen, den Maßen 28 x 42 x 15 cm und gerade mal 105 Gramm gewicht
  • Ticket to the Moon Backpack Plus mit 15 Litern Volumen, den Maßen 48 x 50 x 20 cm und 240 Gramm Gewicht.

Beide sind also extrem leicht, sodass man bezogen auf das Packvolumen durchaus schon vom Ultraleicht-Trekking-Bereich sprechen kann. Das Material ist Nylon in sehr robuster Verarbeitung und mit einer schönen, glanzfreien Oberfläche, das auch für Fallschirme verwendet wird und daher auch Fallschirm-Nylon oder Fallschirm-Seide heißt.

Kleiner Nachteil ist, dass es recht stark knittert und sich nach längerer Zeit im Packsack oder nach dem Waschen erst mal etwas glatt ziehen muss.

Wie auch die Ticket to the Moon Eco Bags werden die Ticket to the Moon Backpacks aus Stoffresten hergestellt, die bei der Produktion des Hauptprodukts des Herstellers, nämlich seiner Hängematten, übrig bleiben. Sie dienen also der sinnvollen Abfallvermeidung, was der Qualität der Rucksäcke aber keinen Abbruch tut.

Bei beiden Modellen lässt sich das Deckelfach weit öffnen, sodass die große Kammer leicht zugänglich ist. Dabei überzeugt mich im Test die Qualität der Reißverschlüsse, die sehr leichtgängig und hakelfrei funktionieren. Bei leeren Rucksäcken klemmen sie allerdings manchmal ein bisschen, da die Reißverschlussbänder aus festerem Material sind als die Rucksäcke selbst, und sich daher etwas zusammenziehen. Wenn die Rucksäcke befüllt sind, dann verlaufen die Bänder aber schön straff und der Reißverschluss kann ungehindert auf und zu gezogen werden.

Praktisch sind die integrierten Packsäcke

Ticket to the Moon Backpacks im Packsack
Ticket to the Moon Backpacks im Packsack © gipfelwelt.net

Genau wie bei den Ticket to the Moon Eco Bags sind auch bei den Backpacks kleine Packsäcke fest angebracht. Beide lassen sich relativ leicht darin verstauen, es geht ohne Fummelei, da ihr Hauptmaterial so extrem dünn und leicht ist. Dann sind sie ultrakomprimiert und können gut irgendwo im Reisegepäck oder Schrank verstaut werden bis zum nächsten Einsatz. Beim Ticket to the Moon Backpack Plus hat der Packsack sogar noch einen Reißverschluss zum Schließen, beim Ticket to the Moon Mini Backpack gibt es hingegen einen Kordelzug. Dieser lässt sich mit einem verschiebbaren Knoten aber auch sehr fest verschließen.

Integrierte Packsäcke der Ticket to the Moon Backpacks
Integrierte Packsäcke der Ticket to the Moon Backpacks © gipfelwelt.net

Diese tollen Packsäcke in Kombination mit dem geringen Gewicht der Rucksäcke machen die Ticket to the Moon Backpacks für mich bei einem Spezialeinsatz sehr interessant. Auf vielen Reisen habe ich nur meinen Zpacks Arc Zip Trekkingrucksack als Gepäck dabei. Für Flugreisen brauche ich etwas, um Handgepäck wie empfindliche Elektronik mit an Bord zu nehmen.

Unterwegs dann auf der Trekkingtour ist das aber unnützer Ballast, und wird erst wieder für den Rückflug gebraucht. Diese Backpacks eignen sich hervorragend für diesen Einsatzzweck. Dank der Reißverschlüsse ist das Handgepäck sicher aufbewahrt, und nach dem Flug verschwinden sie in ihrem eigenen Packsack im Trekkingrucksack und stören beim Wandern nicht weiter.

Auf Flugreisen ist das Ticket to the Moon Backpack Mini daher ab jetzt mein fester Begleiter für das Bordgepäck. Sogar ein Laptop hat in dem 15 Liter großen Fach Platz.

Gut bepackbar und pflegeleicht

Das Ticket to the Moon Backpack Plus hat ein zusätzliches Fach mit Geheimfach und Karabiner
Das Ticket to the Moon Backpack Plus hat ein zusätzliches Fach mit Geheimfach und Karabiner © gipfelwelt.net

Die Rucksäcke bestehen im Wesentlichen aus einem großzügigen Hauptfach. Das macht es sehr unkompliziert, sie zu bepacken und zu entleeren. Somit finde ich sie beim Einkaufen genauso praktisch wie für kleine Touren, wo ich aufgrund des geringen Packgewichts keinen Trekkingrucksack brauche.

Das größere Ticket to the Moon Backpack Plus hat eine leichte Polsterung im Rücken, sowie einen Hüftgurt mit Metallhaken, die das Tragen etwas angenehmer machen. Außerdem gibt es hier noch ein zusätzliches Fach im Deckel für schnell Greifbares, in dem sich wiederum ein kleines Geheimfach für Wertsachen befindet. Dort ist auch ein Karabiner angebracht, an dem man beispielsweise seine Schlüssel sichern kann.

Der Einsatz für Wanderungen ist ansonsten etwas eingeschränkt, da die Rucksäcke keine Stabilität aufweisen und nur dann gut und wackelfrei auf dem Rücken sitzen, wenn sie entsprechend gut bepackt werden. Außerdem hat das Material keinen richtigen Wasserschutz, sodass im Falle von Regen schnell Nässe eindringt.

Der Rücken lässt sich bei beiden Modellen mit einem Reißverschluss belüften. Sachen würde ich in das Belüftungsfach nicht tun, da sie dann dem Rückenschweiß ausgesetzt sind.

Insgesamt ist das tolle Nylon-Material der Ticket to the Moon Backpacks nicht nur schön und robust, sondern auch sehr pflegeleicht. Ein verdreckter Rucksack kann einfach in der Maschine gewaschen werden und das Nylon hat eine sehr hydrophobe Eigenschaft, sodass er auch sehr schnell trocknet.

Hinweis: Der Hersteller hat mir den Artikel zum Testen zur Verfügung gestellt.

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