Havelland-Radweg von Rathenow nach Berlin-Spandau

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Auf dem Havelland-Radweg
Auf dem Havelland-Radweg © gipfelwelt.net

Der Havelland-Radweg ist ein schöner, autoarmer Radwanderweg mit durchgehend fahrradfreundlichem Untergrund. Anbindung an die Regionalbahn von und nach Berlin.

Während das waldlastige und flachle Brandenburg mich als Fußwanderer ehrlich gesagt nicht so sehr beglückt, bietet das Bundesland für Radwanderungen hingegen ideale Möglichkeiten entlang der unzähligen Seen und Flüsse. Qualität und Zustand der offiziellen Radwanderwege ist allerdings höchst unterschiedlich.

Als einer der am besten präparierten Radwege gilt der Havelland-Radweg. Er ist direkt mit der Hauptstadt verbunden und geht in Spandau in den Mauerweg sowie den Havel-Radweg über. Damit bietet er eine gute Gelegenheit für eine kleine oder auch größere Stadtfluchten. So hatte ich ordentlich Bewegungsdrang und habe den ersten Tag des Jahres mit halbwegs frühlingshaftem Wetter zur Erkundung der Strecke genutzt.

Havelland-Radweg mit dem Regio

Der Havelland-Radweg beginnt in Havelberg, was mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin nicht gut zu erreichen ist. Deswegen habe ich meine Radwanderung bei Rathenow begonnen, etwa eine Zugstunde westlich von Berlin und Endsation des RE 4. Zustieg ist Berlin Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof, Jungfernheide, Spandau und Staaken möglich. Entspreched der Windverhältnisse wollte ich in Richtung Berlin fahren. Als Endpunkt wählte ich den Bahnhof Berlin-Spandau.

Für die knapp 90 Kilometer brauchte ich bei recht windigem Wetter und null Training seit dem Skiurlaub 5,5 Stunden. Es waren so gut wie keine anderen Radler unterwegs, im Sommer geht es hier sicherlich ganz anders zu:-D

Gut markiert auf guten Fahrradstraßen

Der Havelland-Radweg besteht großteils aus Fahrradstraßen
Der Havelland-Radweg besteht großteils aus Fahrradstraßen © gipfelwelt.net

Der Weg ist bis auf ein paar Weggabelungen ohne Info ganz gut markiert mit einem radfahrenden Hand (oder so). Die ViewRanger App hat mir mit der OpenCycleMap im Zweifel immer gut weitergeholfen, man schafft es aber sicher auch ohne Navigationsgerät.

Der Zustand der Wege war durchgehend gut mit fahrradfreundlichen Belägen. Das Tolle ist, dass ein Großteil des Weges aus autofreien Fahrradstraßen besteht. Ein paar kurze Abschnitte geht es mal durch Ortskerne und an oder auf der Landstraße lang, das hält sich aber sehr in Grenzen.

Bis Nauen wurde ein fast durchgängig idyllisches Landschaftsbild geboten. Alleestraßen, Wälder, Bauernhöfe, Kuhherden, kleine Dörfer und so weiter. Ein See fehlte vielleicht noch zur Perfektion und Bademöglichkeit im Sommer.

Zwischen Nauen und Spandau ließ die Idylle etwas nach, das Überqueren der A10 nicht besonders romantisch, insgesamt fand ich es aber immer noch lohnend.

Idylle mit See in Spandau auf dem Havelland-Radweg
Idylle mit See in Spandau auf dem Havelland-Radweg © gipfelwelt.net

Beim Ortsschild Berlin-Spandau ging es auf dem Mauerweg weiter. Hier wieder ein überraschend idyllisches Landschaftsbild, obwohl schon innerhalb der Stadtgrenze. Anfangs durch einen schönen, lichten Wald. Dann traf ich sogar noch auf die anfangs vermissten Seen. Das letzte Stück durch den Stadtpark (abweichend von der offizellen Wegführung), tatsächlich waren so selbst die letzten Meter noch Grünfläche. Das hat Laune gemacht!

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