It’s … Stadtwelt.

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Wanderwemarkierung am Gasometer, Berlin-Schöneberg
Wanderwegmarkierung am Gasometer, Berlin-Schöneberg © gipfelwelt.net

Bergwelt und Stadtwelt einen über die Unterschiede hinweg ein paar Gemeinsamkeiten. Beispielsweise um klimatische Herausforderungen zu meistern.

Viele von uns Bergfans wohnen ja eher nicht in den Bergen. Sondern wir kommen als Gäste aus der Stadt, der Großstadt, in die Berge zu Besuch, wann immer es unsgelingt. So unterschiedlich die urbande Welt und die Gipfelwelt auch sein mögen: Es ist für uns als Wandler zwischen diesen Welten doch auch vieles an gemeinsamen Herausforderungen sichtbar und erfahrbar.

Warm und trocken ans Ziel kommen

Auch in der Stadt möchte ich mich warm, trocken, kurzum wettergerecht fortbewegen. Auch in der Stadt sind Kälte, Dunkelheit, Nässe, Sonne meine Herausforderer – auch wenn ich nur auf die S-Bahn warte. Mein Oberteil soll mir nicht den ganzen Tag am Leib kleben, nur weil ich eine halbe Stunde in der Mittagssonne verbracht habe. Meine Schuhe sollen nicht durchweichen, nur weil ich auf dem Weg ins Büro kurzzeitig einem Regenschauer ausgesetzt war. Und wenn ein eisiger Wind durch die Häuserschluchten weht, wäre ganz gut, wenn meine Jacke den abhalten kann und ich nicht gleich in Erkältungsgefahr rate. Auch Büroschweiß kann hartnäckig sein wie Bergsteigerschweiß und will geruchstechnisch in Schach gehalten werden. Auch weite Passagen auf geteerten Wegen und langen Treppen fordern und ermüden die Gelenke. Ein gutes und gedämpftes Schuhwerk hat daher auch in der Stadt seine Sinnhaftigkeit.

Generell ist der ständige Wechsel zwischen Drinnen und Draußen des Stadtmenschen mit ein paar Anforderungen an die Kleidung verbunden, damit ich sie beispielsweise hinsichtlich der Isolationswirkung schnell den Verhältnissen anpassen kann.

Stadtwelt: Keine Extreme, guter Look

Natürlich gibt es auch viele Unterschiede, vor allem die Extreme des Bergsports sollten für einen halbwegs intelligenten Stadtbewohner vermeidbar sein. So komme ich beim Fortbewegen in der Stadt eher selten an körperliche Grenzen. Ich bin auch nicht stundenlang der Sonne oder dem Regen ausgesetzt und muss auch nicht auf jedes Gramm Packgewicht achten.

Wichtiger noch als in den Bergen ist im urbanen Umfeld natürlich das Aussehen. Ich will ja möglichst nicht im Trekkinglook im Geschäftsmeeting oder beim Flirt in der Kneipe sitzen. Wird schnell peinlich. Aber ehrlich gesagt gehen mir die Plastikwanderer auch sehr auf die Nerven, die offenbar die grellsten und buntesten Teile im Outdoorshop gesucht haben, um sie dann mit Eisstiefeln und einem überdimensionierten Rucksack zu kombinieren. Da erkent man sie beim Spaziergang um den See auf einen Kilometer Entfernung gleich als das, was sie nicht sind: Bergsteiger.

Also ich denke, es gibt gewisse Schnittmengen zwischen der Stadtwelt und der Bergsportwelt. Solchen Themen und Produkten, die mit Outdoorfunktionalität und trotzdem stadtgerecht das Dasein erleichtern können, ist jetzt eine eigene Kategorie gewidment: Stadtwelt. Es kann, darf und soll dabei Überschneidungen mit den Sportartikeln der Gipfelwelt geben. Auch auf der Berghütte darf ich schließlich gut aussehen und frei von Schweißgeruch sein.

Hier gehts zur Stadtwelt >>

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