Cellularline FreePower Slim 10.000 Powerbank im Test

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Cellularline FreePower Slim 10.000 Powerbank
Cellularline FreePower Slim 10.000 Powerbank © gipfelwelt.net

Massig Akkupower für unterwegs verspricht die 155 Gramm leichte und kompakte Cellularline FreePower Slim 10.000 Powerbank. Wie klappt es mit dem Galaxy S8?

Da du im Gebirge recht selten an einer Steckdose vorbei kommst, das Smartphone aber immer mehr zum unverzichtbaren Begleiter mutiert, das viele andere Technikgeräte ersetzt, ist die Mitnahme einer Powerbank für längere Touren eigentlich unverzichtbar.

Ich hatte bislang eine Solar-Powerbank für Notfälle. Das fand ich aber nicht so richtig überzeugend. Das Aufladen dauert einfach (noch) zu lang, eigentlich mehrere Tage, wenn du nicht gerade die ganze Zeit pralle Sonne hast. Auch sind mir die derzeit verbreiteten Geräte noch zu schwer und haben zu wenig Speicherkapazität.

Nich so bei den Powerbanks, die man im Vorfeld zu Hause auflädt. Hier sind die Preise gepurzelt und die Ladekapazitäten deutlich gestiegen, während die Geräte immer kompakter und leichter werden. Deswegen haben ich mich jetzt entschieden, für die nächsten Touren eine solche Powerbank mitzunehmen.

Ich wollte gleich in die Vollen gehen und maximimale Ladekapazität dabei haben. Das sind derzeit Geräte mit 10.000 mAh Speicher, was für bis zu acht Smartphone-Ladungen reicht – theoretisch. Es ist natürlich je nach Modell etwas unterschiedlich und das Handy muss während des Ladens ausgeschaltet sein, um möglichst wenig Energie aus der Powerbar zu saugen.

Klein und leicht

Unter den 10.000er Geräten habe ich als leichtestes Modell die Celluarline FreePower Slim mit Lithium-Polymer-Akku gefunden. Sie kostet knapp 35 Euro und wiegt etwa 156 Gramm (ohne Kabel), was ich noch nicht im Ultraleicht-Bereich sehe, aber auf jeden Fall ist es ein sehr geringes Gewicht. Leider ist sie nicht wasserdicht ausgerüstet. Sie punktet aber mit extrem kompakten Maßen von 10 × 42 x 20 mm, sodass ich sie gut in einem meiner wasserdichten Packsäcke verstauen kann. Die einigermaßen weiche Kunststoffummantelung macht einen unempfindlichen Eindruck und dürfte im Rucksack anderen Gegenständen keine Kratzer zufügen.

An der Powerbank befindet sich ein USB- und ein Micro-USB-Anschluss. Leider noch kein USB-C-Anschluss, wie er bei neueren Smartphones verbreitet ist. Da benötige ich auch weiterhin meinen Adapter. Ansonsten gibt es nur noch drei Leuchten, die für je ein Drittel Akkuladung stehen und somit beim Aufladen anzeigen, wie voll die Powerbank ist.

Zum Lieferumfang gehört ein kurzes Micro-USB-nach-USB-Kabel. Das finde ich gut und werde es zukünftig für das Schnellladeteil meines Galaxy S8 verwenden. Das so kurze Kabel spart mir da ein paar Gramm Packgewicht.

Das Aufladen der Celluarline FreePower Slim mit einem Schnellladegerät dauert einige Stunden. Ich habe es nicht genau gestoppt, aber so sechs Stunden werden es schon gewesen sein.

Schnellaufladen mit Einschränkungen

Und jetzt das Entscheidende: Wie klappt damit das Aufladen des Galaxy S8? Wenn die Powerbank voll geladen ist, gibt sie auch vollen Saft an das Handy ab. Es geht dann mehr oder weniger genauso schnell wie wenn ich das Smartphone direkt an sein Schnellladegerät hänge. Wenn sich der Ladestand der Powerbank allerdings dem Ende neigt, also so im letzten Drittel, dann geht das Aufladen tendenziell immer langsamer. Das ist für mich aber nicht so ein Problem, weil ich das Handy ja eh abends im Zeltlager bzw. über Nacht wiederauflade.

Laut Hersteller soll es funktionieren, bei Erreichen der nächsten Steckdose Handy und Powerbar gleichzeitig aufzuladen. Das klappt bei mir allerdings nicht, das Galaxy schaltet seine Ladefunktion ab, sobald ich die Powerbank ans Netz hänge.

Zusammengefasst beschert mir die Cellularline FreePower Slim 10.000 Powerbank eine ordentliche Portion Unabhängigkeit von der Steckdose. Auch wenn sie mit nachlassendem Ladestand etwas schwächelt beim Aufladen des Smartpones. Ich konnte noch nicht genau ergründen, wie viele Male das Galaxy S8 sich maximal aufladen lässt, habe aber schon fünf Mal geschafft. In Kombination mit dem “maximalen Energiesparmodus” des Galaxy S8, der ja schon bis zu vier Tage Nutzungsdauer ermöglicht, kann ich hier also locker drei Wochen unbesorgt durch die Wildnis ziehen, bevor ich dann wirklich wieder eine Steckdose brauche.

Die Powerbank schafft es damit auf meine Packliste.

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