Wanderung zum Glacier Blanc

Diese leichte, sehr beliebte Tagestour bietet volles Panorama auf die Barre des Écrins, den mit 4.102 m höchsten Berg des Nationalpark Écrins, und seinen Gletscher.

Glacier Blanc und Barre des Écrins
Blick auf Glacier Blanc und Barre des Écrins © gipfelwelt.net

Nach unserer kräftezehrenden mehrtägigen Tour durch den Nationalpark Écrins hatten wir noch einen Tag Zeit. Da war es naheliegend, ins Zentralmassiv zur Barre des Écrins zu fahren und uns noch etwas die Füße zu vertreten. Wir brauchten etwa vier Stunden für Hin- und Rückweg.

Der Anfahrtsweg über Schotterpiste führt zum Parkplatz des Pré de Madame Carle für zwei Euro.

Der Aufstieg zum Glacier Blanc bis zum Refuge du Glacier Blanc ist nicht besonders schwer, bei Tagestouristen äußerst beliebt und entsprechend stark frequentiert. Die Gründe sind gut nachvollziehbar: Die ganze Zeit über genießt man das volle Panorama auf die Barre des Écrins und kommt immer näher an deren Hauptgletscher, den Glacier Blanc.

Aufstieg vom Parkplatz Pré de Madame Carle
Aufstieg vom Parkplatz Pré de Madame Carle © gipfelwelt.net

Zuerst ging es gemütlich durch das monumentale Flusstal des Torrent du Glacier Blanc, in dem das Gletscherwasser abfließt. Später der immer steiler werdende Anstieg, an ausgesetzten Stellen gut mit Stahlseilen gesichert, bis zur Hütte. Spätestens am Refuge trifft man dann auf die Welt der pickel- und seilgerüsteten Eiskletterer, die von hier zum auf einem Felskopf über dem Glacier Blanc gelegenen Refuge des Écrins losziehen.

Wer kann, mag und es sich zutraut, kann noch ein ganzes Stück  eisfrei weiter gehen an der Gletschermoräne entlang, um vollen Gletscherblick zu haben. Sehr schön auf dieser Seite beschrieben. Wir hielten es heute aber gemütlich und stiegen mit der Masse der anderen Tagestouristen wieder von der Hütte ab.

Kurz vor dem letzten Abstieg zum Parkplatz bietet sich an einer Weggabelung noch die Möglichkeit, zum Glacier Noir aufzusteigen. Der Name rührt daher, dass dieser im Gegensatz zum Glacier Blanc Geröllmassen auf seiner Oberfläche transportiert und dementsprechend vom Eis nicht viel zu sehen ist.

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