Der große Kosmetik-Detox 2017

Wegen anhaltender Probleme mit Altersakne habe ich mich mit Inhaltsstoffen von Kosmetik befasst und die Kosmetikartikel auf meiner Packliste komplett ausgetauscht. Unverhofft durfte ich mich dieses Jahr mit einem Thema befassen, das vielleicht erst mal nicht so direkt auf einem Outdoorblog zu vermuten wäre. Denn aufgrund von anhaltenden Problemen mit Altersakne und der Frage, wie ich diese in den Griff kriege, stand meine gesamte Kosmetik auf dem Prüfstand – und damit auch die entsprechenden Artikel auf meiner Packliste: Gesichtspflege, Reiseseife, Deo und Sonnencreme.

Den üblichen Zirkus des Aknepatienten mit Hautarzt, Schälcreme mit Benzoylperoxyd (BPO), Ernährungsanpassung hinsichtlich Lebensmitteln mit niedrigem glykämischem Index etc. habe ich schon hinter mir, das alles mit nur sehr geringem Erfolg.

Sanfte Reinigung und Pflege bei Spätakne

Deswegen bin ich der Frage nachgegangen: Was ist in Kosmetik eigentlich so drin, und für welche Inhaltsstoffe ist eine aknefördernde, komedogene Wirkung bekannt? Und dann habe ich Kosmetik gesucht, die solche Stoffe nicht beinhaltet: Mein Kosmetik-Detox!

Leider gibt es wenige verlässliche Informationen, welche Inhaltsstoffe das denn nun betrifft. Einigkeit herrscht zunächst, dass die Haut nicht zu aggressiv gereinigt werden darf. Denn das greift die Barrierefunktion der Haut an, wodurch sich die Akne verschlimmern kann. So steht es auch in der Behandlungs-Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

Die Verbraucherseite Codecheck.info gibt Infos über Inhaltsstoffe, welche die Barrierefunktion der Haut schwächen. Allen voran sollten die sehr häufig in Shampoo und Co. eingesetzten Substanzen mit sehr aggressiver Reinigungswirkung namens Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate von Aknepatienten gemieden werden. Schon mit dieser Einschränkung fällt ein Großteil der Kosmetik am Markt weg.

Erdöl – nein danke

Weitere kritische Inhaltsstoffe nicht nur, aber gerade bei Hautproblemen sind alle, die auf Erdöl basieren. Sie sollten daher bei einem Kosmetik-Detox unbedingt vermieden werden. Viele von ihnen schwächen ebenfalls die Barrierefunktion der Haut – und haben keinen echten Nutzen: Sie kleistern die Haut einfach nur zu. Außerdem stehen sie für alle möglichen gesundheitsschädlichen Wirkungen im Verdacht.

Besonders kritisch sind sogenannte Polyethylenglykole (PEG), außerdem Silikon und Paraffine. Da diese Stoffe in allen möglichen Varianten und mit zahlreichen Bezeichnungen auf der Liste der Inhaltsstoffe zu finden sind, hilft im Zweifelsfall nur das Nachforschen über Codecheck.info.

Mit dieser zweiten Einschränkung ist es dann sehr überschaubar, was aus der normalen Drogerie oder auch aus der Apotheke noch an Kosmetik infrage kommt. Man findet Einiges im Bereich der Naturkosmetik – wobei ich da oft den Geruch nicht mag – und im Bereich der medizinischen Kosmetik. Wenn Produkte die Bezeichnung “Bio”, “Sensitiv” oder “Med” im Namen haben, stehen die Chancen schon mal ganz gut.

Die neuen Produkte auf meiner Packliste

Ich habe also gesucht, gesucht, gesucht, ausprobiert, und meine Kosmetik mittlerweile komplett umgestellt. Wie erfolgreich der Kosmetik-Detox für meine Altersakne letztlich ist, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Doch ich habe bereits Verbesserungen des Hautbilds festgestellt. Vor allem bilden sich keine dicken Knoten mehr, wie ich sie oft am Hals und unter den Achseln hatte.

Nicht nur im Badezimmer, auch für meine Packliste beim Wandern habe ich die Kosmetikartikel entsprechend ausgetauscht, und für den Outdoor-Einsatz sind es die Folgenden geworden:

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