Camel Active Slalom GTX 12 Schuhe im Test

Camel Active Slalom GTX 12 Schuhe
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Die schönen, wasserdichten Camel Active Slalom GTX 12 Schuhe vervollständigen meine Wanderschuh-Sammlung, die mittlerweile aus vier Paar für unterschiedliches Terrain besteht.

Mit fortschreitender Wandererfahrung wächst doch der Wunsch, ein je nach Einsatz optimiertes Paar Schuhe an den Füßen zu haben. Denn kaum ein Ausrüstungsgegenstand dürfte den Wandergenuss so sehr mitbestimmen wie bequeme Schuhe, die zu den geographischen und klimatischen Bedingungen passen.

Ich habe jetzt also für leichte Touren Reiseschuhe, für mittelschwere Touren feste Halbschuhe, und für schwere Touren die Bergstiefel, an die sich auch Steigeisen schnallen lassen. Und die Camel Active Slalom GTX 12? Nun, sie füllen die Lücke, wenn auf mittelschweren Touren die klimatischen oder landschaftlichen Gegebenheiten (viele Wasserläufe beispielsweise) knöchelhohe Schuhe sinnvoll erscheinen lassen, aber Bergstiefel zu viel des Guten wären. Und da meine Knöchel außerdem gern auf hohem Niveau jammern und zwicken, ist es doch einfach manchmal angenehmer, durch Schuhe mit höherem Schaft an den Knöcheln gestützt zu werden. Das erhöht auch die Trittsicherheit.

Weil umgekehrt ein zu großer Gewöhnungseffekt nicht so wünschenswert ist, sollten allerdings doch gelegentlich auch die Halbschuhe zum Einsatz kommen, damit die Knöchel mal wieder zeigen dürfen, was sie können. Doch jetzt zu meinen neuen, knöchelhohen Schuhen.

Eigenschaften der Camel Active Slalom GTX 12

Die Schuhe werden – wie auch meine AKU Bellamont Halbschuhe – vom Hersteller eigentlich als Freizeitschuh beworben. Ich finde aber auch hier, dass die Ausstattung durchaus den Anforderungen an manch eine Wanderung standhält. Sie wirken auch sehr robust verarbeitet, sodass sie mir hoffentlich lange Freude bereiten. Vorteilhaft finde ich außerdem, dass sie nicht so hardcore nach Wanderschuh aussehen.

Die Merkmale:

  • knöchelhoher Schaft
  • wasserdicht dank Gore-Tex-Membran
  • Geröllschutz aus Gummi an der Fußspitze und der Ferse
  • herausnehmbare Einlegesohle
  • speziell für Schnee und Eis entwickelte rutschfeste Sohle, die auch auf nassem Fels ihren Zweck erfüllt
  • Gewicht ca. 1.200 Gramm/Paar

Die Camel Active Slalom GTX 12 Schuhe im Test

In die Berge gings bislang noch nicht, aber ich habe die Schuhe wenigstens im rauhen Großstadt-Aprilwetter auf dem Asphalt gut eingelaufen. Das ist auch dringend erforderlich gewesen, denn der Schaft ist ziemlich steif. Wird der nicht gut am eigenen Fuß eingelaufen, dürfte es da sonst schnell zu Druckstellen kommen. Ich habe mich damit jetzt ganz gut angefreundet, denn das feste Material schützt eben den Knöchel auch sehr gut.

Bei den Schuhbändeln gefällt mir nicht so, dass nur die beiden obersten Löcher Ösen haben, bei denen die Bändel gut durchflutschen. Das lockerer oder fester binden bzw. das An- und Ausziehen wird dadurch etwas fummelig.

Die Schuhe sind zwar nicht besonders isoliert, ich finde sie allerdings dennoch recht warm. Bei hohen Temperaturen könnte das sicherlich auch unangenehm werden.

Die Sohle ist recht großzügig gedämpft, den daraus resultierenden Tritt empfinde ich als angenehm und ermüdungsarm.

Die als rutschfest beworbene Sohle hält bombe – zumindest auf nassem Asphalt -, und ich bin zuversichtlich, dass sich das auch im Gebirge bewähren wird.

Fazit

Die schönen Schuhe haben es direkt auf meine Packliste geschafft – und da ist meine Wanderschuhsammlung jetzt erst mal komplett.

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