Fit im Tritt

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Schmerzen in Rücken, Bein und Knie, Erschöpfungszustände, Kraftlosigkeit – damit eine Wanderung nicht auslaugt statt Spaß zu machen, sollte man im Vorfeld etwas in die Fitness investieren.

Die Beanspruchungen auf kurzen wie langen Touren sind beim Wandern in den Bergen ungewohnt anders als im Alltag. Viele Höhenmeter rauf und runter müssen überwunden werden, das geht auf die Kniegelenke und fordert die Kondition heraus. Man schleppt außerdem mit dem Rucksack eine zusätzliche Last mit herum, die nicht unterschätzt werden darf. Gerade in Anbetracht der Höhenmeter: mehr Belastung für Gelenke und Schultern. Auch das geht auf die Kondition. Und schon manch einer hatte mit der etwas dünneren, weil sauerstoffärmeren Luft in der Höhe zu kämpfen, weil ihm wortwörtlich die Puste ausging.

Am Anfang bin ich einfach losgestürzt, wahrlich so weit die Füße trugen. Abends tat mir alles weh und nach einigen Tagen war die Kondition dermaßen weg, dass ich nur noch müde vor mich hin schlich. Dabei kann man seinen Körper eigentlich mit recht wenig Aufwand für die Strapazen einer Wanderung vorbereiten, damit sie eben das nicht werden: Strapazen.

Viel laufen hilft, um viel zu laufen

Einfach wie selbsterklärend für eine gute Fitness ist: viel laufen, viel gehen. Treppe statt Aufzug stärkt exakt die relevanten Muskelgruppen. Mal zu Fuß statt mit dem Bus lässt sich auch leicht in den Alltag einbauen. Um dann aber auch etwas mehr Ausdauer zu kriegen, sollte man sich dann schon auch ab und zu mal in die Laufschuhe zwängen und ein paar Runden joggen. Schon 20 Minuten wirken Wunder, und für diese 20 Minuten “keine Zeit” zu haben, dürfte kaum als Ausrede gelten.

Radfahren fördert natürlich auch die Kondition, allerdings werden andere Muskelgruppen als beim Laufen und Wandern angesprochen. Wir Wanderer beanspruchen vor allem Oberschenkel und seitliche Bauchmuskeln besonders stark.

Damit das mit dem Rucksack tragen gut klappt, helfen ein paar Liegestütze täglich.

Also: Wenigstens in den Wochen bevor es auf Wanderschaft geht, ein bisschen was tun – dann wird das Wandern ein umso größerer Genuss.

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